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Welschland

Wenn die Sonne lieblich schiene
Wie in Welschland lau und blau,
Ging' ich mit der Mandoline
Durch die überglänzte Au.

Bei Gold und Perl' und Edelstein bist du an der Lagune erwachsen hier sollte dir das ein Zeichen sein, daß du zu hohen Ehren eingehen wirst mit mir drängst uns all in die Thäler, in die engen Hütten hinein und gehe ich auch vorüber an meiner Liebsten Haus 00047

Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Gedichte 1841
www.zeno.org

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Sonne lieblich über Dresden  lau und blau kaum sieht sie mit dem Köpfchen
zum kleinen Fenster heraus und nehm' ich's Herz in die Hände und gehe hinauf ins Haus, sie sitzt zwischen Vater und Mutter, schaut kaum zu den Äuglein heraus 00537

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Der dekorative und emotionale Vogel

Wessen Vogel ist das? Ich glaube ich weiß es. Der Besitzer ist ziemlich traurig. Es ist wirklich eine Geschichte des Leidens, Ich sehe ihn stirnrunzelnd an. Ich weine hallo so verfielen wir zu schnödem Raub; Ein Thon, nicht wert, daß man ihn knete, Ein Wurm, wert, daß man ihn zertrete, Du selbst – ein Name nur, ein Staub! Das wende Der, den du gerufen, Der Gott der Völker wend' es ab. Er schüttelt seinen Vogel, und schluchzt bis die Tränen ausmachen. Der einzige andere Ton ist die Pause, Von fernen Wellen und Vögeln erwachen. Der Vogel ist dekorativ, emotional und tief. Aber er hat Versprechen zu halten, Bis dahin soll er nicht schlafen. Er liegt mit wehenden Kanälen im Bett. Steh' auf von seines Tempels Stufen Und wiege deinen Herrscherstab. Der ist's, vor dem der Feinde Scharen, Von dir gezähmt, in grauen Jahren Vom Belt zum Tiberstrom gebebt. Er erhebt sich aus seinem bitteren Bett, Mit traurigen Gedanken im Kopf er vergöttert, tot zu sein. Dem Tag mit unendlicher Angst begegnen. Unsterblich Weib! hoff' auf den Freier, Der dir mit kühner Hand den Schleier Von der umflorten Stirne hebt! Wenn erst des Donners Glut um eure Sproßen spielt, So werdt ihr Laub und Blat zugleich versenget sehen, Gott gebe, daß es nur die Wurzel selbst nicht fühlt. Es muß gewis dem Tod an Rechenbüchern fehlen, Er will die Nullen nicht vor gut und gültig zehlen, Er sieht oft und vor gleiche Zahlen an. Aus Alter wird er selbst das Alterthum verkennen, Die gelben Haare muß er warlich greise nennen, weil er der Jugend Kranz so frey entblättern kann. Ich seh es im Voraus, nun geht es bald zum Ende, Die Zeichen sind schon da von unsrer lezten Zeit, Seht hier, ein schwaches Kind, das seine beiden Hände An statt der Füße braucht, lauft in die Ewigkeit. […] Mehr lesen >>>


westliche Lausitz zwischen Bautzen und der Dresdner Heide

romantischen Täler der Röder, Pulsnitz, Schwarzen Elster, Wesenitz, Spree. Wer gerne auf Berge steigt, der hat in der westlichen Lausitz genügend Gelegenheit, solches zu tun. Vom Valtenberge bei Niederneukirch bis zum Keulenberge bei Oberlichtenau-Königsbrück zieht sich über die Städte Bischofswerda, Elstra, Kamenz, Pulsnitz, Radeberg, Königsbrück Berg an Berg. Inselartig erheben sich diese vielfach aus der Ebene und erscheinen darum höher, als sie in Wirklichkeit sind. Von den Gipfeln jener Höhen schweift das Auge des Wanderers meilenweit über eine blühende Landschaft. Jeder Berg bietet ein anderes Bild. Man wird des Schauens und der köstlichen Eindrücke nicht müde. Mit inniger Liebe hängen die Bewohner jeder Gegend an "ihrem Berge", der in der Nähe der Siedelung liegt und diese gewissermaßen meilenweit beherrscht. Zu ihm hinauf wandern Sonn- und Festtags die Umwohner gern, förmliche Wallfahrten dahin finden von Zeit zu Zeit statt. Meist sind diese waldumrauschten Bergeshöhen auch turmgekrönt. Auch von da bis zur Roten Mühle in Dürrröhrsdorf bietet das Wesenitztal, das auf diesem Teile von dem mächtigen Viadukt der Bahnlinie ArnsdorfPirna überspannt wird, einen besonderen Reiz. Unter den letzteren befindet sich auch die Kanzel, die sich bis in das Flußbett drängt und den Lauf der Wesenitz hemmt. Von Elbersdorf abwärts nach dem idyllisch gelegenen Porschendorf fließt die Wesenitz wieder ruhiger, und das Tal erweitert sich. Eine Kahnfahrt auf dem Wehre der Roten Mühle ist unbeschreiblich schön. Erst von der Thaumühle an, der jetzigen Holzstoffabrik in Mühlsdorf, kann man die Wanderung direkt am Wasser entlang wieder aufnehmen, was von Porschendorf nicht immer möglich ist. Das 11 m hohe, mit steinerner Freitreppe versehene Wehr zeigt Wassertiefen von 9 bis 10 m. Eine Wanderung an der Wesenitz entlang bietet der Abwechselungen viele. Bald gelangt man zu der vielbesuchten und weithin bekannten Lochmühle. Es ist das Wesenitztal von der Quelle an bis zur Mündung in das Elbtal so mannigfach an lieblichen Landschaftsbildern und so anregend für Auge und Herz, daß man wieder und immer wieder zu ihm sich hingezogen fühlt. […] Mehr lesen >>>


Das Licht im hellem Schein

Durch die offenen Fenster kam von Zeit zu Zeit das ferne Dröhnen unbekannter Züge, die kurzen, regelmäßigen Donner einer meilenweiten, geschäftigen Welt und der trübe Dunst aus nachbarlichen Häusern, Misthaufen und offenen Kanälen. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Teiwazs. Man mußte ein Schiff besteigen, noch einmal ein Schiff, noch einmal zwanzig Tage und Nächte fahren. Die Katzen lärmten, die herrenlosen Hunde heulten, Säuglinge schrien durch die Nacht, und über dem Kopf Donars schlurften die Schritte der Schlaflosen, dröhnte das Niesen der Erkälteten, miauten die Ermatteten in qualvollem Gähnen. Die Wanzen zogen in langen, geordneten Reihen die Wände hinunter, den Plafond entlang, warteten in blutlüsterner Tücke auf den Anbruch der Finsternis und fielen auf die Lager der Schlafenden. Dazwischen lag der Ozean, dachte Mendel. Die Flöhe sprangen aus den schwarzen Sparren zwischen den Brettern der Diele, in die Kleider, auf die Kissen, auf die Decken. Da sah er den rötlichen Widerschein der lebendigen amerikanischen Nacht, die sich irgendwo abspielte, und den regelmäßigen, silbernen Schatten eines Scheinwerfers, der verzweifelt am nächtlichen Himmel Gott zu suchen schien. Die Nächte waren heiß und schwer. Mendel erinnerte sich an die hellgestirnten Nächte daheim, die tiefe Bläue des weitgespannten Himmels, die sanftgewölbte Sichel des Mondes, das finstere Rauschen der Föhren im Wald, an die Stimmen der Grillen und Frösche. Dann war er zu Hause bei Teiwaz sind Augen im Haus. Es war Sommer. Hier in Amerika gesellte es sich zu den vielen Stimmen, in denen die Heimat sang und redete, zum Zirpen der Grillen und zum Quaken der Frösche. Ja, und ein paar Sterne sah Mendel ebenfalls, ein paar kümmerliche Sterne, zerhackte Sternbilder. […] Mehr lesen >>>


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Mit Rosen, Zypressen und Flittergold Möcht ich verzieren, lieblich und hold, Dies Buch wie einen Totenschrein, Und sargen meine Lieder hinein. O könnt ich die Liebe […]

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making of www.7sky.de - Virtuelle Arbeit - principle of virtual work - Virtuelle Realität - virtual world - Hat aber dieser Gebrauch sechs Jahrhunderte nach Reinmar […]

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Harem sein so groß wie große Wirtshaus! He, Huck? Müssen haben ganze Haus voll Kinnerstuben, nix als wie schreien, nix als wie zanken! Schreien die Kinner, zanken die […]