vernetzen & verlinken

Posted by Admin on   18.01.2010 21:42 Uhr Filed under Uncategorized | Comments (12)

Der Sturm

Der Sturm geht lärmend um das Haus,
Ich bin kein Narr und geh hinaus,
Aber bin ich eben draußen,
Will ich mich wacker mit ihm zausen.

Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Wanderlieder
Gedichte 1841
www.zeno.org

weiterlesen =>

Reu und Lust an unser Herz gebannt

Posted by Admin on Juni 2, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Ein alter, schwerer Wahn von Sünde war fest an unser Herz gebannt; wir irrten in der Nacht wie Blinde, von Reu und Lust zugleich entbrannt. Ein jedes Werk schien uns Verbrechen, der Mensch ein Götterfeind zu seyn, und schien der Himmel uns zu sprechen, so sprach er nur von Tod und Pein. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Den Altertumsforschern einen Streich zu spielen, war ihm ein besonderer Genuß. Er ließ von eigens engagierten Steinmetzen große Feldsteine konkav ausarbeiten, um seine Wustrauer Feldmark mit Hilfe dieser Steine zu einem heidnischen Begräbnisplatz avancieren zu lassen. Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. Im übrigen aber war er unfähig, zu dem Ruhme seines Hauses auch nur ein Kleinstes hinzuzufügen; er fühlte sich nur als Verwalter dieses Ruhmes, ein Gefühl freilich, das ihm unter Umständen Bedeutung und selbst Würde lieh. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Von dem Augenblick an aber, wo die Dinge einen Charakter annahmen, daß er seine Person von dem Namen Zieten nicht mehr trennen konnte, wurde er auf kurz oder lang ein wirklicher Zieten. Er war nicht adlig, aber gelegentlich aristokratisch. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Sein bestes war die Liebe und Verehrung, mit der er ein halbes Jahrhundert lang die Schleppe seines Vaters trug. In diesem Dienste verstieg sich sein Herz bis zum Poetischen in Gefühl und Ausdruck, wofür nur ein Beispiel hier sprechen mag.

Read more…

Herangehensweise und.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Falls der Lernende über keine oder nur sehr geringe Vorkenntnisse in der französischen, italienischen bzw. […]

Read more…

Aufbaukurse / Mittelstufenkurse.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Aufbaukurse unserer Sprachschulen dienen zunächst der Auffrischung und Reaktivierung bereits vorhandener […]

Read more…

Effektives Englischtraining in.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Berliner Sprachschule bietet effektives Englischtraining in Wort und Schrift und auf allen Kompetenzstufen […]

Read more…

Firmensprachkurse und.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die Firmenkurse unserer Sprachenschulen werden von kompetenten Muttersprachlern oder qualifizierten […]

Read more…