Ein See bewahrt die
Es gibt Orte, die das Schweigen nicht als Abwesenheit von Lärm, sondern als eigene, dichte Substanz hüten. Ein solcher Ort ist ein See, fernab jeder […] Mehr lesen
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Es gibt Orte, die das Schweigen nicht als Abwesenheit von Lärm, sondern als eigene, dichte Substanz hüten. Ein solcher Ort ist ein See, fernab jeder […] Mehr lesen
Mehr lesenStellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem schnellen Zug, und während draußen die Welt als grüner und grauer Streifen vorbeirauscht, durchqueren […] Mehr lesen
Mehr lesenStellen Sie sich eine Stille vor, die nicht nur die Abwesenheit von Lärm ist, sondern ein eigenes, drückendes Gewicht hat. Folgen Sie einem Mann, […] Mehr lesen
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Internet-Magazin Liebe In Der Fremde Im Strome Die Welle ...
Jeder nennet froh die Seine,
Ich nur stehe hier alleine,
Denn was früge wohl die Eine:
Wen der Fremdling eben meine?
Und so muß ich, wie im Strome dort die Welle,
Ungehört verrauschen an des Frühlings Schwelle.
Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Wanderlieder
Gedichte 1841
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und wir kehrten nach Amadijah zurück. Dort richtete ich es so ein, daß wir an der beschädigten Mauerstelle vorüberkamen. Das ist der Ort, den ich meine, Halef. Wenn du nachher mehr lesen >>>
Rötlich schimmern durchs Tannengrün ragende Stämme der Föhren; fern die Berge, die duftigen, glühn, in den Lüften läßt sich hören eines Falken heller Schrei, und mehr lesen >>>
Erst nach etwa Kilometern endet der Ausflug abrupt durch den schon oben erwähnten Grenzfluss und die berittene Polizei. Nach der Kinderdisco mit viel Blaulicht steht mehr lesen >>>
Ich sahe froh den Kampf der Elemente, Denn meine kühnste Hoffnung ist der Tod, Den Tod nur flehend, falt ich meine Hände, Denn neue Qual bringt jedes mehr lesen >>>
Schließ ab den Weg zum Strand, schließ ab an jedem Tag des Lebens, und frage dich, zu welchem Zweck du lebst. Stets mußt du wissen, ob du am mehr lesen >>>
Ich denke noch der Zaubervollen, Wie sie zuerst mein Auge sah! Wie ihre Töne lieblich klangen Und heimlich süß ins Herze drangen, mehr lesen >>>
Meine Herrin hatte eine neunjährige Tochter, ein Kind mit ziemlichen Fähigkeiten für ihr Alter, denn sie wußte bereits sehr mehr lesen >>>
Das war im Traum: - Ein schattendunkles Tal, ein bleiern Wasser, tief im Schilf versteckt, erlenumsäumt, von Lailich mehr lesen >>>
an Jagdbeute soll es uns bei der Rückkehr nicht fehlen. Sie glauben aber nicht daran, daß er uns Feuer mehr lesen >>>
Er sitzt, ein schöner Jüngling, in stiller Einsamkeit, sein volles Herz den Tiefen der mehr lesen >>>
während wir uns in England gut amüsieren könnten, bloß um zu wissen, ob Mary Jane mehr lesen >>>
Nun gehst du hin in Frieden, du schöner, der Morgensonne goldner Tag. Bist mehr lesen >>>
Nach der Vereinigung beider Herzogthümer war dem Lande noch die mehr lesen >>>
Nichts war jammernswerter, als der Anblick so vieler mehr lesen >>>
We give Life to your Choice, lautet das Motto mehr lesen >>>
Jeder nennet froh die Seine, Ich nur mehr lesen >>>
Ein neuer Lenz beginnt mehr lesen >>>
Du sanftes mehr lesen >>>
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Es gibt Orte, die das Schweigen nicht als Abwesenheit von Lärm, sondern als eigene, dichte Substanz hüten. Ein solcher Ort ist ein See, fernab jeder nützlichen Straße, dessen Wasser die Farbe von stumpfem Blei hat und dessen Ufer ein undurchdringliches Dickicht aus schwarzem Schilf bilden. Hierher kommen keine Erholungssuchenden. Hierher kommt, wer vergessen will. Die Stille ist hier ein Druck auf der Brust, ein Versprechen des Verschwindens. Doch dieser See birgt mehr als nur Vergessen. In seiner Tiefe hält er ein letztes, zerbrechliches Geheimnis fest - und die Spuren jener, die bereit sind, es für immer auszulöschen. Ein Mann, gezeichnet von der Leere eines zusammengebrochenen Lebens, sucht in dieser Stille Zuflucht. Was er findet, ist kein Frieden, sondern ein Fundstück: ein fremdartiger, weißer Stengel, hart wie Knochen und leicht wie Luft, angespült am matschigen Ufer. Dieses Objekt ist der erste falsche Ton in der Symphonie des Schweigens. Ein alter Fischer, dessen Gesicht eine Landkarte aus Misstrauen ist, wird zum Deuter dieses Fundes. Er spricht von einer seltenen Alge, dem "Seeohr", das nur in reinster Wasserqualität gedeiht - und davon, dass es systematisch vernichtet wird. Nachts gleiten Boote über das bleierne Wasser, ausgestattet mit Technologie, die keine sichtbaren Wunden hinterlässt, nur den unhörbaren Tod einer gesamten Spezies. Warum? Die Antwort ist so nüchtern wie furchtbar: Ökonomie. Der Schutzstatus des Sees hängt an diesem unscheinbaren Lebewesen. Verschwindet es, wird das Gewässer wertlos und käuflich. Plötzlich findet sich der Flüchtling in einem Spiel wieder, für das er nicht gerüstet ist. Seine Recherchen führen zu einer Firma mit glänzender, ökologischer Fassade und zu Männern in funktionellen Jacken, deren Warnungen sich nicht in Worten, sondern in der bedrohlichen Nähe ihres Atems ausdrücken. Der Fischer verschwindet. Die örtlichen Behörden zeigen ein Lächeln aus bequemer Gleichgültigkeit. Die Grenze zwischen Paranoia und realer Gefahr löst sich auf. In dem Mann erwacht etwas Altes, etwas, das er aus seiner vergangenen Welt kennt: der kalte, berechnende Instinkt, Muster zu erkennen und Züge vorauszudenken. Doch hier geht es nicht um Aktienkurse, sondern um ein letztes Stück unverfälschter Natur. Die Idee der Rettung nimmt Gestalt an, aber sie ist schwanger von Gewalt. Der weiße, tote Stengel, einst Beweisstück, verwandelt sich in seiner Hand. Er wird scharf geschliffen. Aus dem Relikt einer sterbenden Art wird der Entwurf einer Waffe. An einem nebelverhangenen Ufer, wo das Wasser wie flüssiges Metall glänzt, wird sich entscheiden, ob er zum Bewahrer oder selbst zum Rächer wird - und welchen Preis die letzte Verwendung für alle Beteiligten haben wird. […] Mehr lesen >>>
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen in einem schnellen Zug, und während draußen die Welt als grüner und grauer Streifen vorbeirauscht, durchqueren Sie im Innern etwas viel Subtileres: die unsichtbaren Grenzen von Kultur, Geschichte und persönlicher Erinnerung. Diese Reise beginnt im pulsierenden Herzen von Paris, wo der Duft von Buttergebäck und kaltem Stahl sich in der Luft des Bahnhofs vermischt, einem Ort des ständigen Kommens und Gehens. Es ist der Startpunkt einer Erkundung, die weniger über Destinationen als über die Übergänge selbst erzählt. Sie folgen dem rhythmischen Rattern der Räder, das zum Soundtrack einer modernen Odyssee wird, vorbei an postkartenhaften Klischees und hin zu den echten, lebendigen Nervenzentren des Kontinents. Ein Mann, angetrieben von einer Sehnsucht nach Verbindung - zu Orten, zu Geschichten, vielleicht zu einer Version seiner selbst, die nur unterwegs existiert -, lässt sich von den Schienen leiten. Die Stationen dieser Fahrt sind mehr als nur Haltepunkte auf einer Karte. In Brüssel verwandelt sich die abstrakte Idee "Europa" in schmeckbare Schokolade und spürbare Politik, ein süßes und zugleich komplexes Gebräu. Amsterdam offenbart sich dann nicht als statisches Bild von Grachten, sondern als ein organisches Geflecht aus schwingenden Fahrradpedalen und der leisen Philosophie eines Lebens im Gleichgewicht. Die Reise wird zu einer Sinneserweiterung, bei der der Geschmack eines Kölsch in einem Brauhaus die Essenz einer ganzen Stadtgesellschaft preisgibt und die imposante Stille des Berliner Reichstags lauter spricht als jeder Reiseführer. Doch was ist der wahre Antrieb für eine solche Fahrt? Ist es die Flucht vor etwas oder die Suche nach dem Geflecht, das all diese pulsierenden Punkte miteinander verbindet? Jede Landschaft hinter dem Fenster, jede flüchtige Begegnung im Abteil wirft diese Frage neu auf. Die eigentliche Spannung liegt nicht in der Ankunft, sondern in der Bewegung selbst. In der Art, wie sich beim Überqueren einer unsichtbaren Grenze die Architektur, der Himmel und sogar die Art zu lächeln unmerklich verändern. Es ist das Mysterium des Dazwischen, die Magie des Korridors, der die berühmten Postkartenmotive erst miteinander verwebt. Diese Reise verspricht keine einfachen Antworten, sondern ein Geflecht aus Eindrücken: der Geschmack von Eisen und Croissant, der Anblick von Tulpenfeldern, die wie Farbexplosionen wirken, und das Echo der Geschichte, das in Berlin zwischen altem Gemäuer und neuer Kunst widerhallt. Am Ende der Linie wartet vielleicht nicht ein Ziel, sondern die Erkenntnis, dass man selbst ein Stück weit anders weiterfährt, als man eingestiegen ist - verwoben mit den Adern des Kontinents, gezeichnet von der Geschwindigkeit und der Stille des Reisens. Wohin führt die nächste Abfahrt? […] Mehr lesen >>>
Stellen Sie sich eine Stille vor, die nicht nur die Abwesenheit von Lärm ist, sondern ein eigenes, drückendes Gewicht hat. Folgen Sie einem Mann, dessen Welt aus messbaren Fakten und klaren Linien auf geologischen Karten besteht, in ein Tal, das sich wie ein ausgeatmeter Seufzer zwischen den Bergen ausbreitet. Seine Reise beginnt mit einem rätselhaften Vermächtnis: einer uralten Karte, die nicht zu Schätzen, sondern zu leeren Betten führt, den sogenannten Schlafstätten der Alten. Was er für eine akademische Spurensuche hält, entpuppt sich als Reise an den Rand des Vorstellbaren. An Orten, wo Felsformationen so unheilvoll perfekt wie riesige Wirbelsäulen im Schutt liegen oder steinerne Throne leer über Königreiche wachen, die niemand mehr regiert, zerbricht sein Glaube an die zufällige Natur der Welt. Hier hat sich etwas hingesetzt, hat sich ausgestreckt, ist aufgestanden und gegangen. Die gewaltige Abwesenheit ist das Einzige, was geblieben ist, und sie ist greifbarer als jeder Fels. Doch er ist nicht allein in dieser seltsamen Leere. Er stößt auf eine Gemeinschaft von Pilgern, die nicht das Göttliche suchen, sondern dessen Fortgang zelebrieren. In nächtlichen Ritualen ohne Worte und Gebete verehren sie die reine, kathartische Leere, die die Alten hinterließen. Ihre Ehrfurcht gilt nicht einer Macht, sondern der befreienden Endgültigkeit, dass die Macht vorbei ist. Für unseren Protagonisten, den Mann der Fakten, wird diese Konfrontation zum Spiegel. Während er die äußeren Schlafstätten erkundet, öffnet sich vor ihm die unerwartete und beunruhigende Landschaft seiner eigenen inneren Leere. Was, wenn alles, was er für Vernunft hielt, nur die gut gepflegte Abwesenheit von etwas viel Größerem war? Die eigentliche Reise beginnt erst, als die Karte endet. Sie führt hinein in das größte Rätsel von allen: die Frage, was einen Menschen erfüllen kann, der plötzlich in einem Bett liegt, das für einen Riesen gemacht wurde. Wird die lastende Stille ihn erdrücken, oder findet er in ihr den weiten, hohlen Klang einer ganz neuen Möglichkeit? Die Antwort liegt nicht im Gestein, sondern in dem Echo, das sein Herz in der Stille zurückwirft. […] Mehr lesen >>>
Mein' Seele ist so beklommen, Die Gassen sind leer und tot, Da hab ich die Laute genommen Und singe in meiner Not. Ach, wär ich im stillen Hafen! Kalte Winde am […]
Ein Kind auf einer Fensterbank. Ein Rat alter Stimmen, der längst vergessen hatte, wie Veränderung klingt. Und ein Wind, der durch einen stillgelegten Komplex zieht, […]
Ausflugsstrecke ab Waldschlößchen Dresden durch die Dresdner Heide, den Gänsefuß entlang, über Heidemühle und Hofewiese nach Langebrück. Ein Höhepunkt wird […]