Manche Türen schließen
Ein stillgelegter Klinikflügel, von keiner offiziellen Karte verzeichnet, liegt am Rand eines bewaldeten Tals, verborgen hinter vergilbten Akten und […] Mehr lesen
Mehr lesenIhr Unternehmen vernetzen
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Mehr lesenEin verstaubtes Schloss in Dresden, ein vergessener Flur, eine zugemauerte Tür. Was wie der Anfang einer banalen Restaurierung klingt, endet in der […] Mehr lesen
Mehr lesenVorbei! Zerrissen, zerstoben wie zarter Morgentraum! Kalt blickt die Welt in meine thränenden Augen; und meine Thränen wandeln nicht die Welt. O […] Mehr lesen
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Die Stern gehn auf und nieder –
Wann kommst du, Morgenwind,
Und hebst die Schatten wieder
Von dem verträumten Kind?
Schon rührt sich's in den Bäumen,
Die Lerche weckt sie bald –
So will ich treu verträumen
Die Nacht im stillen Wald.
Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Wanderlieder
Gedichte 1841
www.zeno.org
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Wer hätte je gedacht, daß die alte Mähre das leisten könne. Die hab' ich tüchtig unterschätzt. Was? die geb' ich nun nicht für hundert mehr lesen >>>
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Ein stillgelegter Klinikflügel, von keiner offiziellen Karte verzeichnet, liegt am Rand eines bewaldeten Tals, verborgen hinter vergilbten Akten und Jahrzehnten des Schweigens. Die Luft in den Korridoren ist trocken, die Schatten wandern unabhängig vom Licht, und selbst die Archive scheinen sich zu erinnern. Hier verschwinden keine Menschen, sondern Spuren. Namen tauchen auf, bevor sie ausgesprochen werden. Aufnahmen entstehen, ohne dass ein Band eingelegt wurde. Und in einem fensterlosen Raum spricht ein Ton, der nicht aufgenommen werden kann, rückwärts und ohne Laut. Wer hier arbeitet, weiß, dass man keine Fragen stellt. Wer hier protokolliert, weiß, dass Antworten zu viel sind. Die Realität in diesem Ort gehorcht nicht dem bekannten Maß. Temperatur, Material, Zeit - alles gerät ins Fließen, sobald der Name einer Verstorbenen fällt, die auf keinem Friedhof registriert ist. Die Einträge über Patienten widersprechen sich. Manche sind geboren, ohne je existiert zu haben. Andere sprechen mit Stimmen, die nicht aus ihrem Körper stammen. Und dann ist da das Band. Alt, beschädigt, aber nicht leer. Es enthält keine Geräusche, sondern Absichten. Wer es abspielt, hört, was nicht gehört werden darf. Mitten im System arbeitet jemand, der verstehen will, was nicht protokolliert werden kann. Jede Sitzung beginnt mit einer festgelegten Struktur, doch sie endet außerhalb aller bekannten Logik. Schatten verschieben sich, obwohl das Licht konstant bleibt. Geometrische Muster erscheinen im Beton, ohne dass jemand sie zeichnet. Und der Regen, der eines Nachts fällt, trägt keinen Geruch, aber fremde Zellstrukturen. Warum ist das Band aus Zimmer 4 nie wieder aufgetaucht? Was geschieht mit jenen, die einen Namen hören, den sie nie gelernt haben? Und warum verändern sich die Wände, ohne sich zu bewegen? Ein letzter Bericht bricht ab. Kein Tinte, kein Text, nur ein Satz bleibt: Sie hat das Haus nicht verlassen, weil das Haus ihr Name war. Doch irgendwo beginnt ein Signal erneut zu flüstern. Ohne Quelle. Ohne Medium. Nur ein Name inmitten der Stille. Mareike. Und wer ihn hört, stellt fest, dass nicht jede Tür geschlossen bleibt, nur weil niemand mehr davorsteht. Ach, ihr Seelendreher, ihr Geisterseher, kluge Psychologen, kommt angeflogen, was wir nie ergründen: unsre dunkeln Sünden, unser Weh und Ringen, unser Träumen, Singen, unser Kämpfen, Gären wißt ihr zu erklären. Ihr kennt wohl Bescheid tief in unserm Leid. Ängsten uns die Hexen, sprecht ihr von Komplexen. […] Mehr lesen >>>
Ein verstaubtes Schloss in Dresden, ein vergessener Flur, eine zugemauerte Tür. Was wie der Anfang einer banalen Restaurierung klingt, endet in der Entdeckung einer versiegelten Kammer, die es offiziell nie gegeben hat. Darin eine Karte, auf der ein gestrichelter Pfad eingezeichnet ist, der zu keiner bekannten Eisenbahnlinie gehört. Eine Linie, die tief in die Wälder des Erzgebirges führt, an Orte, die nicht in Verzeichnissen auftauchen, und in denen das Echo verschollener Stimmen bis heute hörbar sein soll. Die Papiere in der Kammer sprechen von einem nie abgerufenen Contingent, von einer verschollenen Schatzkammer und einer Bahnlinie, die gebaut, aber nie verzeichnet wurde. Und dann ist da dieser Name: Tzschirner, Regierungsbevollmächtigter, verschollen seit 1849, zuletzt erwähnt in einem Memorandum mit dem Satz: "Der Tunnel existiert. Er führt dorthin, wo niemand hingehen sollte." Ein Besucher verschwindet aus dem Verkehrsmuseum, nachdem er unter dem abblätternden Lack eines alten Modells eine unbekannte Route entdeckt hat. Sein Handy taucht in einem Bahnhofsmülleimer wieder auf. Nur eine Datei trägt noch einen Namen: Zeichen_17.index. Ein metallener Koffer, gefunden in einem Schließfach des Flughafens Dresden, enthält Fotos, Briefe und einen handgeschriebenen Satz: "Die Jagd ist noch nicht beendet." Adressiert an das Kanzlerbüro. In den Archiven tauchen plötzlich alte Beschwerden, unvollständige Pläne und kartografische Fragmente auf, die nie freigegeben wurden. Warum wurden Landkarten manipuliert? Wer ließ eine Eisenbahnlinie verschwinden, bevor sie gebaut war? Und was verbirgt sich unter dem Moosboden der Lichtung nahe Saalfeld, wo ein alter Wegweiser noch von einem "Bahnhof 1849" kündet? Wenn alte Infrastrukturpläne zu politischen Sprengsätzen werden, wenn Archivvermerke beginnen zu verschwinden, und wenn selbst heutige Ministerien zur Verschleierung schweigen - ist es dann wirklich nur eine Geschichte? Oder war die Mission nie beendet? Ein Wind weht durch die Akten vergangener Jahrhunderte, hebt Staub, der lange Zeit geruht hat. Und auf dem Boden einer Lichtung, genau dort, wo einst ein Tunnel endete, glänzt in der Abendsonne ein neuer Gegenstand. Niemand traut sich näher heran. Noch nicht. Ausflugsstrecken und Ausflugsziele in Dresden und Umgebung, wie Dresdner Heide, Wachwitzgrund, Lockwitzgrund, Begerburg, Dresden-Doelzschen, Weisseritz, Bienertweg, Bienertmühle und Dresden-Plauen sind mit Straßenbahn, Bus und S-Bahn leicht zu erreichen. Den Gänsefuß entlang, über Heidemühle und Hofewiese nach Langebrück. Das Hochland ist besonders zur Obstbaumblüte malerisch, da die vielen kleinen Hügel und Täler in der noch mäßig bebauten Randlage landwirtschaftliche Nutzfläche oder Landschaftsschutzgebiet sind, gesäumt von Obstbäumen. So sieht man im Frühsommer allenorts weiße Blütenwolken. […] Mehr lesen >>>
Vorbei! Zerrissen, zerstoben wie zarter Morgentraum! Kalt blickt die Welt in meine thränenden Augen; und meine Thränen wandeln nicht die Welt. O warum kann Liebe nicht leben wie auf der Flur ein Vogelpaar? Die treue Flur gibt Halme zum Nest und Körnchen. Am wohltätigsten wirkten ohne Zweifel die Maßnahmen Josephs auf dem Gebiete der sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Verhältnisse. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. Die gänzliche Aufhebung der Leibeigenschaft in Fortsetzung der schon von Maria Theresia begonnenen Urbarialgesetzgebung war das dauerndste Resultat der Josephinischen Gesetzgebung; das Patent für Böhmen und Nebenländer erschien 1. Nov. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. Zu den neuen Diözesaneinteilungen in Österreich gewann J. schließlich die Einwilligung der römischen Kurie, als er den Besuch des Papstes schon 1783 unerwartet in Rom erwidert hatte und nun dafür sorgte, dass der Bruch mit Rom nicht allzu tief und nachhaltig werde. Unter den späten Neuplatonikern hatte Proklos die stärkste Nachwirkung; prominente Philosophen aus der Schule von Athen waren ferner Damaskios und Simplikios. Ein Schüler des Porphyrios, Iamblichos von Chalkis, verfeinerte das System, wobei er manche Ansichten Plotins und Porphyrios' verwarf. Er übte einen bestimmenden Einfluss auf die um 410 gegründete neuplatonische Schule von Athen aus, die nach langer Unterbrechung die dortige Tradition der Akademie erneuerte. Ähnliche Schwankungen zeigten Verordnungen über die Bücherzensur und Pressfreiheit; Schillers »Räuber« und die deutsche Übersetzung von Voltaires Schriften blieben verboten. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. […] Mehr lesen >>>
Tief im labyrinthischen Herzen des Spreewalds, wo das Licht in tausend Wasseradern zerbricht und moosbesetzte Wurzeln das flüsternde Dunkel bevölkern, beginnt eine […]
Die Luft steht. Sie steht über einem vergessenen See irgendwo am Gürtel der Welt, wo Tag und Nacht in einem erstickenden, feuchten Atemzug vergehen. Drei Menschen […]
Die Luft über der Savanne flirrt in der Hitze, und im Zentrum dieser Welt steht ein Riese: ein Baobab, dessen knorrige Rinde die Jahrhunderte in sich einzuatmen […]