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Posted by Admin on   18.01.2010 21:42 Uhr Filed under Uncategorized | Comments (12)

Auf

Der Liebe, ein Licht, große Sonne der Freiheit

Posted by Admin on Juni 2, 2008
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Der Liebe tief verletzbarem Verkünder, dir Shelley, kett ich dankbar mein Sonett: Ein Licht, dein zart entschleiertes Violett, ward großer Sonne feiernder Entzünder. Nach solcher Freiheit purpurten die Münder zum Rufe Hingebluteter im Bett: Geweihter Walstatt rächendes Skelett, stand Hellas' Traum erblitzender Begründer. Ein Mond in deinem Blick zerperlte Zähren. Der Möwe Silberflug, auf schwerer Flut, schien bleich der Seele Staunen zu erklären. Gestirntes Ahnentum empfand das Blut, da wollte dein Geheimsein Sturm gewähren, bis jung und gut du erst im Meer geruht. Hier ward ich aufs schärfste befragt, mein Degen ward mir abgenommen, man verurteilte mich, endlich aber ward ich losgesprnochen und mit einer höflichen Entschuldigung wieder in die Freiheit gesetzt. Mir ist ein solcher Zufall hier in Dänemark begegnet, da ich noch auf dem borrichischen Collegio war und einmal zu Fuß nach Helsingör ging. Mein Feldherr aber hat weder einen großen noch kleinen Triumph wegen dieses Sieges gehalten. Ich ward also als ein andrer Jugurtha von einem neuen Marius im Triumph durch einen Reuter aufgeführt, welcher den Feldherrn begleitete, und mußte mich ganz unschuldigerweise nach einem Wirtshause zurückbringen lassen, welches auf der Hälfte des Weges nach Helsingör lag. Übrigens war ich von allen Beschwerlichkeiten befreiet, welchen die Reisenden in Deutschland und in den nordischen Landen unterworfen sind, da man außen vor dem Tore stehen und warten muß, bis der Commendant oder die Obrigkeit des Orts von der Ankunft der Fremden Nachricht erhält und Befehl erteilt, daß man eingelassen wird, wo man überdem in dem Hause, wo man einkehret, seinen Namen, Stand, seine Verrichtung und was man sonst vorzunehmen willens ist, anzeigen muß, welches alles den Reisenden höchst beschwerlich fällt und von dem Mißtrauen zeuget, welches den nordischen Völkern eigen ist. Ich traf nicht weit von der Stadt einen Lieutenant an, dem ich erzählte, daß ich diese fünf Meile von Kopenhagen nach Helsingör zu Fuß abgelegt hätte. Denn ohne Paß wäre es mir unmöglich gewesen, eine solche Reise, wie ich nun vornahm, durch Deutschland anzustellen, wo man wohl zehnmal des Tages von einem rauhen Soldaten diese Worte: wer da? zurück! wohin? hören muß.

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