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Internet-Magazin Blaue Berg Und Aue Sein Herz Tut Weh ...

Einsam auf dem Gipfel
des Geisterbergs der Verzweiflung.

Die Flucht vor der unbarmherzigen Helle der Realität.

Es war nie eine Suche nach Inspiration. So hatte ich es zumindest der Welt erzählt, mit diesem feinen, zarten Lächeln, das die Leute für künstlerische Melancholie hielten. In Wahrheit war es die Flucht. Eine Flucht vor der unbarmherzigen Helle der Realität, die jede noch so kleine Lüge, jeden noch so liebevollen Selbstbetrug als das enttarnte, was er war: ein billiger Witz. Die falschen Träume, in denen ich mich jahrelang gesonnt hatte, und die Illusion, mein Leben sei eine tiefgründige Erzählung, wurden von dieser brutalen Helle entblößt. Mein Herz fühlte sich an wie ein verlassener Brunnen, dessen trockene, kalte Steine das Gewicht aller vergangenen Enttäuschungen trugen, in dem die Hoffnung als letztes, hohles Echo verklang. Ich brauchte einen Ort, der so groß war, dass er meine innere Leere schluckte, einen Ort, an dem man sich nicht verstecken, sondern in dem man einfach verschwinden konnte, aufgezehrt von der schieren Unermesslichkeit. Der blaue Berg schien mit seiner majestätischen Stille und seiner antiken Gleichgültigkeit gegenüber den kleinen Dramen der Menschen der perfekte Ort dafür.

Die Reise in das Unbekannte hat begonnen.

Es war nicht so, dass ich die Berge wirklich bestieg. Ich überflog sie, schwebte mit dem Wind, ein unnötig romantisches Bild für ein sehr praktisches Fortbewegungsmittel. Ein Paar Flügel aus gewobener Seide und Metall, die ich in einem überteuerten Laden in der Stadt gekauft hatte. Sie waren zu laut, zu schwer und schmerzten an den Schultern, aber sie hoben mich über das Gewöhnliche. Unter mir lag die Welt in einem unerträglichen, grünen Flachland. Die Felder waren geordnet, die Straßen zogen sich wie Narben über die Landschaft. Ich suchte nach einer Störung, einem Chaos, etwas, das nicht katalogisiert und in Büchern beschrieben war. Meine Augen schweiften über das Grün, warteten auf den ersten Anschein von Grau, auf den ersten Felsvorsprung, der die Ordnung brach. Der Wind zerrte an mir, ein kalter, trockener Hauch, der mich an das Gefühl der Einsamkeit erinnerte. Ich stieg höher, die Luft wurde kühler, dünner. Die Felder unter mir wurden zu einem Flickenteppich aus grünen und braunen Rechtecken. Hier und da blitzte ein Fluss wie eine zerbrochene Glasscherbe auf. Der Lärm der Stadt war längst verstummt, nur das rhythmische Schlagen meiner eigenen Flügel und das Pfeifen des Windes waren zu hören. Ich fühlte, wie der Druck meiner inneren Leere zunahm, ich fühlte mich wie ein Ballon, der jeden Moment platzen könnte. Ich flog, nicht um anzukommen, sondern um davonzukommen. Es war das erste Mal seit langem, dass ich etwas anderes fühlte als Leere.

Die weiten, grünen Auen rufen nach mir.

Nachdem die ersten sanften Hügel auftauchten, wandelte sich die Landschaft. Das Grün der Wiesen wurde intensiver, fast schon schmerzhaft, ein sattes, pulsierendes Grün, wie ich es nur aus fernen Kindheitserinnerungen kannte. Ich kannte dieses Land nicht, doch registrierte ich, dass es sich um die unendlichen Auen handelte, von denen man mir erzählt hatte. Die Luft roch nach feuchter Erde und zerstoßenem Gras, ein kräftiger, erdiger Duft, den ich lange vergessen hatte. Es war die Erinnerung an eine kindliche, sorglose Existenz, in der die Welt einfach und gut schien. Die Hügel wellten sich sanft wie ein Meer aus Samt, das sich unter der leichten Brise bewegte. Dazwischen, hier und da, standen alte, knorrige Bäume, die ihre Äste wie Hände in den Himmel streckten, als wollten sie sich selbst im friedlichen Lied des Windes wiegen. Die Sonne tauchte die gesamte Landschaft in ein warmes, goldenes Licht. Ich spürte, wie sich ein Teil von mir nach diesem Frieden sehnte. Ein friedlicher Ort, an dem ich einfach sein könnte, ohne die Last meiner Vergangenheit. Doch dieser Ort war nicht mein Ziel. Diese Schönheit war eine gefährliche Sirene, eine weitere Lüge, die mich in einem weichen, goldenen Käfig festhalten wollte. Ich war nicht gekommen, um Frieden zu finden. Ich flog weiter. Ich war auf der Suche nach einer schmerzhaften Wahrheit, nach einer Inspiration, die wehtut, die meine Seele entblößt und mich zwingt, mich meinen innersten Dämonen zu stellen. Ich richtete meine Augen dorthin, wo die Auen endeten und die Berge begannen. Der Horizont war eine scharfe Kante, ein Versprechen von etwas Großem, Unbekanntem. Eine unwiderstehliche Anziehungskraft, ein tiefer, unbestimmter Hunger, der nur durch die Annäherung an das Unbekannte gestillt werden konnte.

Ein dunkles Zeichen kündigt die Gefahr an.

Die Vögel verstummten, sobald ich näherkam. Ein unwiderrufliches Zeichen. Die ersten Schatten zogen über die Landschaft, dunkel und drohend. Schattige Täler, so nannte man sie. Ich tauchte in eines ein, die Flügel schlugen langsamer, um den Lärm zu dämpfen. Hier unten war es kalt. Ein tiefer, feuchter Nebel kroch über den Boden und hüllte die knochigen Baumstämme ein, die wie Skelette nach mir griffen. Der Geruch von feuchtem Stein und Fäulnis hing in der Luft. Ein Geruch, der nicht ekelhaft, sondern einfach nur alt war, der nach der Vergangenheit roch, nach Jahrhunderten des Schweigens und der dunklen Geschichten. Die Bäume waren krumm, die Äste griffen nach mir. Ich spürte, wie sich etwas in mir zusammenzog, ein Gefühl der Unbehaglichkeit, eine kalte Hand, die nach meinem Herzen griff. Ich war nicht allein. Ich sah sie zuerst aus dem Augenwinkel. Sie waren in den Schatten verborgen, kaum mehr als die Abwesenheit von Licht. Ihre Gesichter blieben undeutlich, nur die Konturen ihrer schlanken, fast zerbrechlichen Körper waren zu erkennen. Sie bewegten sich lautlos, schwebten über den Nebel. Die Stille war jetzt eine beängstigende, schwere Masse, die sich um mich legte und mir die Luft nahm. Mein Atem wurde flach, meine Muskeln spannten sich, bereit für eine Flucht, die nie kommen würde. Ich wollte mich umdrehen, fliehen, aber meine Füße gehorchten nicht, meine Flügel waren wie gelähmt. Ich starrte in die Dunkelheit, in der die Schatten lauerten, und sie starrten zurück. Es war ein tiefes, urtümliches Gefühl der Angst, das mich überkam, eine Angst, die nicht rational war, sondern aus den Tiefen meiner Seele kam. Ich war dem Abgrund meiner eigenen Leere ganz nahe, und zum ersten Mal in meinem Leben war ich bereit, hineinzuschauen.

Ein süßer Duft lockt mich in eine Falle.

Sie traten aus dem Zwielicht. Es waren Frauen, gekleidet in weite, weiße Gewänder, die in der Dunkelheit schimmerten. Ihre Bewegungen waren lautlos, ihre Schritte glitten über den nebeligen Boden, als wären sie Teil der Luft. Sie waren wunderschön, ja, aber es war nicht diese Schönheit, die mich in den Bann zog, denn ihre Gesichter trugen eine stille, beunruhigende Leere. Es war der Geruch, der von ihnen ausging. Ein Duft von Jasmin, vermischt mit etwas Süßem, fast Fruchtigem, einem Hauch von verrottendem Obst, der die Verführung vollkommen machte. Dieser Duft war betörend und gefährlich. Er legte sich wie ein dichter, hinreißender Schleier über meinen Verstand und ließ meine Gedanken drehen, spiralförmig nach unten, in eine schwindelerregende Tiefe. Ein prickelndes Kribbeln durchfuhr meine Glieder, derweil eine lähmende Trägheit meine Muskeln überkam. Ich merkte, wie meine Kontrolle abnahm, meine Willenskraft sich auflöste. Das Geräusch meiner Flügel wurde leiser, mein Atem ging schneller, ein flacher, hastiger Windhauch. Ein Teil von mir wollte weg, schreien, rennen, aber ich konnte nicht. Ihre Augen, tief und dunkel, waren wie kleine, pechschwarze Seen, in denen ich versank. Ich sah mich selbst in ihren Augen, das kleine, verzweifelte Wesen, das ich zu verstecken versuchte, meine Einsamkeit und meine Angst klar und ungeschönt widergespiegelt. Es war die laute, panische Stimme meiner Vernunft, die mich trieb. Ich schlug die Flügel hart, mit der ganzen Kraft meines verzweifelten Willens, und stieg auf. Ich stieg höher und höher, bis die Frauen nur noch kleine, weiße Punkte in der Ferne waren. Der Duft verblasste, aber das Gefühl der Verwirrung und des Grauens blieb. Ich hatte mein Herz zu verlieren, aber ich war fast dazu verleitet worden, es für eine Illusion der Ruhe aufzugeben.

Die Stille des Gipfels offenbart die Wahrheit.

Der Aufstieg war lang und qualvoll. Meine Schultern schmerzten, mein Atem ging stoßweise. Die Luft wurde dünner. Der blaue Berg war jetzt nicht mehr blau, er war grau, in Nebel gehüllt. Eine Stille, die so absolut war, dass sie nicht nur Geräusche verschluckte, sondern auch Gedanken, umgab mich. Ich war völlig allein. Es war so still, dass ich das Blut in meinen Ohren rauschen hörte, ein lautes, unaufhaltsames Summen, das der einzige Beweis für mein Leben war. Die Kälte des Nebels kroch durch meine Kleidung und lagerte sich auf meiner Haut ab. Ich setzte mich auf einen der großen, scharfkantigen Felsen, die den Gipfel säumten, und spürte die eiskalte Härte unter mir. Das Gefühl der Einsamkeit überflutete mich. Es war nicht die Leere, die ich gewohnt war, keine Abwesenheit von Gefühlen. Dieses Gefühl war anders. Es war eine Anwesenheit, die Anwesenheit von etwas Uraltem und Unbekanntem, das mich beobachtete. Eine Stimme, die nur für mich bestimmt war, drang durch die Stille und flüsterte mir direkt ins Ohr. Sie war leise, sanft, aber bestimmte und klar, und sie kam aus dem Nichts. „Dein Herz tut weh“, sagte sie. „Du bist nicht gekommen, um Inspiration zu finden. Du bist gekommen, um es zu heilen.“ Es war wie ein Schlag in die Magengrube. Die Stimme hatte meine tiefste, verborgenste Wahrheit enthüllt, eine Wahrheit, die ich mir selbst nie eingestehen wollte. Es war eine Wahrheit, vor der ich mein ganzes Leben lang geflohen war. Ich drückte mich fest an den kalten Felsen, als ob ich mich an der letzten Bastion der Realität festhalten wollte, unfähig, die Wucht dieser Erkenntnis zu ertragen.

Ein weiser Herr des Berges offenbart sich mir.

Ich war erschrocken. Wie konnte die Stimme das wissen? Wie konnte sie das sehen, was ich so tief in meinem Inneren verborgen hatte, selbst vor mir selbst? Ich schaute mich panisch um, sah aber nur Felsen und Nebel, keine Quelle für diese Stimme. Dann, langsam, formte sich der Nebel zu einem Gesicht. Es war das Gesicht eines alten Mannes mit grauen Augen, die so tief waren wie die Dunkelheit in den Tälern, die ich durchflogen hatte. Er sagte: „Ich bin der Herr des Berges. Du bist nicht allein. Ich bin hier, um dich zu führen.“ Ich zögerte. Meine Vernunft schrie, dass ich fliehen sollte, aber meine Füße waren wie festgewachsen. Ich war kein Held, der sich von einem Geist führen lassen würde. Ich war ein Mann, der vor seiner eigenen Realität floh, der sich an seinen Schmerz klammerte. Ich wollte nicht, dass meine Schmerzen geheilt wurden. Sie waren meine Muse, mein Antrieb, die treibende Kraft, die mich überhaupt erst auf diesen Berg gebracht hatte. Die Stimme, die jetzt aus dem Mund des alten Mannes sprach, lächelte sanft. „Deine Schmerzen sind eine falsche Muse“, sagte sie. „Wahre Kunst kommt aus der Freude.“ Mit diesen Worten streckte er eine Hand aus dem Nebel, eine Geste der Einladung und des Vertrauens. Ich sah das Gesicht und ich reichte meine Hand nicht, die zu mir ausgestreckt war. Ich dachte an all die Geschichten, die ich schreiben würde, über die Dunkelheit, über die Trauer, über die Einsamkeit. Ich war hier, um zu leiden, um inspiriert zu werden. Ich hatte keinen Grund, warum ich gehen sollte.

Eine Höhle weist mir den Weg zu mir selbst.

Der Nebel löste sich auf und die Hand, die ich soeben noch abgewiesen hatte, streckte sich erneut nach mir aus. Es waren Licht und Schatten, keine feste Materie, aber von unbestreitbarer Präsenz. Ich zögerte, ein letztes Aufbäumen meines Widerstands, dann ergriff ich sie. Sie war kalt, eine Kälte, die nicht schmerzte, sondern beruhigte. Der Geist führte mich in eine Höhle, deren Eingang von dichtem, altem Efeu überwuchert war, als wollte die Natur selbst das Geheimnis im Inneren schützen. Im Inneren war es nicht dunkel, sondern hell, ein Licht, das nicht von einer Quelle kam, sondern von den Wänden selbst. Sie leuchteten wie Kristalle und tauchten den Raum in ein sanftes, mehrfarbiges Funkeln. Auf diesen leuchtenden Wänden befanden sich Figuren, skurrile Kreaturen und seltsame Wesen. Sie waren nicht gezeichnet oder gemalt, sie waren lebendig, flüsterten, kicherten und bewegten sich auf den Wänden, als wären sie Schatten, die die innersten Tiefen meiner Seele widerspiegelten. Der Geist, dessen Stimme jetzt im Raum hallte, sagte: „Das sind deine Geschichten. Sie leben schon lange in dir. Du musst sie nur befreien.“ Ich schaute auf meine leeren, schmerzenden Hände, und in diesem Moment erschienen wie aus dem Nichts ein Stift und ein Block. Ich verstand jetzt. Der Weg zur Inspiration führte nicht über das Leiden, die Dunkelheit oder die Flucht. Er führte über die Befreiung meiner inneren Welt. Die Geschichten, die ich gesucht hatte, waren nicht in der Weite des Flachlands oder in der Unheimlichkeit der Täler, sondern in mir selbst. Sie warteten nur darauf, von mir gefunden und erzählt zu werden.

Wahre Geschichten werden nun endlich geschrieben.

Ich fing an zu schreiben. Ich schrieb über die Einsamkeit, die ich auf dem Gipfel des Berges erlebt hatte, die Dunkelheit, die ich in den Tälern gesehen hatte, und die betörende, fast schmerzhafte Anziehungskraft, die ich gespürt hatte. Ich schrieb nicht mehr über eine Geistergeschichte. Ich schrieb meine eigene Geschichte. Die Worte flossen aus mir heraus, eine unaufhaltsame Flut, die das Schweigen in meinem Herzen durchbrach. Ich schrieb über die Leere, die ich mein Leben lang in mir getragen hatte, über die Wunden, die mich einst definierten, die Ängste, die mich gelähmt hatten. Die Geister und Kreaturen auf den Wänden tanzten, lachten und weinten mit mir, ihre Bewegungen im Einklang mit den Zeilen, die auf dem Papier entstanden. Sie waren keine gefährlichen Wesen mehr, sondern meine Geschichten, die zum Leben erweckt wurden. Sie waren meine Begleiter, eine ganze Welt, die in mir wartete, um befreit zu werden. Meine Geschichte floss aus mir heraus, nicht als Flucht vor dem Schmerz, sondern als Befreiung davon. Jeder Satz war ein Schritt in die Freiheit, eine Last, die von meiner Seele fiel. Am Ende stand ich da, meine Hände mit Tinte beschmiert, meine Seele rein und leicht. Ich hatte meine Wahrheit gefunden und die Geschichte, die ich schrieb, war die Geschichte, die ich sein wollte – nicht die des Leidenden, sondern die des Wandelnden. Es war keine Geistergeschichte mehr, es war meine Geschichte.

Der Weg nach Hause ist nun endlich gefunden.

Als ich vom Berg abstieg, war es Abend. Der Nebel hatte sich gelichtet und die Auen glänzten im warmen Licht der untergehenden Sonne, als ob die Landschaft selbst meine neu gefundene Hoffnung widerspiegelte. Ich fühlte eine sanfte, belebende Brise auf meiner Haut, die nicht mehr kalt und trocken war, sondern nach Leben duftete. Ich war nicht mehr allein, denn ich hatte meine Geschichten bei mir, und sie waren nun ein Teil von mir, ein unsichtbarer Begleiter, der mein Herz wärmte. Die Leere, die mich einst zum Gipfel getrieben hatte, war verschwunden, ersetzt durch ein Gefühl von Sinn und innerem Frieden. Ich lächelte, dieses Mal nicht, um etwas zu verbergen oder als Maske für Melancholie, sondern weil es die Wahrheit war. Es war keine Geistergeschichte, die ich geschrieben hatte, sondern eine Geschichte über Hoffnung, über die Akzeptanz meiner Vergangenheit und die Möglichkeit, eine neue Zukunft zu erschaffen. Ich war nicht mehr auf der Flucht, sondern auf dem Weg nach Hause, zu mir selbst, und ich wusste, dass das wahre Abenteuer gerade erst begonnen hatte.


Mit einem Augenzwinkern und den besten Abenteurergrüßen aus der Welt der Geister und Magie,
Ihr Freidenker der Phantasie und Erzähler der unvergesslichen Erlebnisse.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert von den düsteren Erinnerungen an einem herbstlichen Vormittag
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Durch Berg und Aue zum Watzmann Alpen

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