Die Blüte, der
Die Stadt atmete im Takt von pendelnden Türen und ratternden Anzeigetafeln, ein Organismus aus Stahl und Eile. Doch in seinem Herzen, unter dem […] Mehr lesen
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Die Stadt atmete im Takt von pendelnden Türen und ratternden Anzeigetafeln, ein Organismus aus Stahl und Eile. Doch in seinem Herzen, unter dem […] Mehr lesen
Mehr lesenIn einem Viertel, das zu schweigen gelernt hat, wo die Straßen flach atmen und Häuser sich aneinander lehnen wie alte Bekannte, öffnet sich ein […] Mehr lesen
Mehr lesenTief im verschwiegenen Herzen des Winterwaldes, wo das Licht milchig durch eisbeladene Zweige sickert und die Stille eine eigene, atemlose Stimme hat, […] Mehr lesen
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Internet-Magazin Fremde Gipfel Menschen Quellen Fels Und Baum ...
Ach, hier auf den fremden Gipfeln, die Menschen, Quellen, Fels und Baum, wirres Rauschen in den Wipfeln, alles ist mir wie ein Traum. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org
Im Leipziger Zoo werden nordwestlich der Leipziger Altstadt zwischen Rosental und Stadtpark ca. 900 Tierarten gehalten. Der Leipziger Zoo wurde auf dem Ratsgut Pfaffendorf am 9. Juni 1878 mehr lesen >>>
Roberts Degen mäht die Rotte, Die ihn überall umringt, Schrecklich ist er, gleich dem Gotte, Der die roten Blitze schwingt, Er stehet im Kreise, verwundet und tötet, Von mehr lesen >>>
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Der treue Eckart wandelt dem wilden Heer voran, Das über Wälder hinbraust auf luftger Wolkenbahn. Wer immer mag im Weg sein, wo's Heer vorüberwogt, Zur mehr lesen >>>
Ein aufgeregter Sturm heult durch die Tagesanbruch, die Bergesgipfel sind eingestaubt vom Niederschlag, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. mehr lesen >>>
daß Sie sich demütig und dankbar dieser Strafe unterziehen werden; zwanzig Wundärzte Seiner Majestät werden gegenwärtig sein, um mehr lesen >>>
Wir versuchten ihn zu trösten, aber er sagte, es wäre nutzlos, denn er sei untröstlich; doch wenn wir ihn anerkennen mehr lesen >>>
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sonst vielleicht verraten werden möchte. Was hast du neues erfahren? Ich teilte ihm alles mit. mehr lesen >>>
Die Sonne neigt sich hinter den Horizont, als ich mich entscheide, die Straßen von mehr lesen >>>
Nach langen und heftigen Verhandlungen, die Januar 1815 beinahe zum Kriege mehr lesen >>>
Das Mittagsblau durchfrischt der Hauch von Firnen. Ein Schwanenbild mehr lesen >>>
Verse im Frühling sind gar nicht komisch und holprig; mehr lesen >>>
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Ich weiß es noch, so manches Mal, mehr lesen >>>
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Die Stadt atmete im Takt von pendelnden Türen und ratternden Anzeigetafeln, ein Organismus aus Stahl und Eile. Doch in seinem Herzen, unter dem gewölbten Glasdach des Hauptbahnhofs, hing eine Minute in der Luft, schwer und erstarrt. Eine Uhr zeigte beharrlich 14:43 an, ein stillstehender Kern in der pulsierenden Maschinerie des Alltags. Hier, wo jeder Blick auf die eigene Uhr ein Versprechen auf das Nächste war, war eine Zeitangabe zur Falle geworden, zu einer überreifen Frucht, die nur darauf wartete, gepflückt zu werden. Eine Frau mit einer Kamera fror diesen gebrochenen Puls ein. Sie sammelte solche Orte, an denen der Fluss stockte, Beweise für ein schleichendes Versickern. Doch als der Auslöser klickte, geschah mehr als nur die Aufnahme eines Bildes. Eine fremde Gewissheit, klar und kalt, legte sich über ihre Gedanken - eine unsichtbare Richtung. Draußen, im grellen Licht eines zu perfekten Tages, wartete die erste Bestätigung, dass etwas grundlegend falsch war. Auf dem Foto, mitten im azurblauen Himmel, schwebte eine rosa Knospe, scharf und fehl am Platz wie ein Narbenstern. Und dann fand sie das Pendant in der realen Welt: in ihrem eigenen, sterilen Innenhof, wo noch nie etwas wuchs, keimte plötzlich ein Hibiskus-Trieb aus dem Asphalt. Er wuchs über Nacht, im Zeitraffer, und seine Blüten schillerten mit Adern wie unter dünner Haut. Sie war die Einzige, die ihn sah. Die Nachbaren gingen blind vorbei, in ihre Bildschirme vertieft. Die Pflanze war eine Botschaft, und sie war für sie bestimmt. Als sich eine der Blüten öffnete, sprach sie nicht mit einer Stimme, die man hört, sondern mit einer, die im eigenen Schädel wuchs. Sie nannte sich eine Wächterin eines sterbenden Rhythmus, der zyklischen Zeit von Werden und Vergehen. Sie erklärte, dass die lineare Zeit - die der Uhren und Pflichten - wie ein Krebs wucherte und die natürlichen Übergänge erstickte. Der Riss unter der Bahnhofsuhr war ein Symptom dieser Krankheit, und das fotografierende Auge hatte ihn versehentlich angerufen. Nun lag es an der Frau, das Gleichgewicht zurückzubringen. Das Ritual forderte Unmögliches: den Schein der höchsten Mittagssonne in einer silbernen Blütenflasche einzufangen und ihn mit dem Tanz der Sterne zu weben. Der Klebstoff jedoch, der dieses Geflecht halten sollte, war ihr eigenes, vergeudetes Leben - all die Stunden des Zögerns, der verpassten Chancen und der unterdrückten Sehnsüchte. Diesen Ballast anzuerkennen und loszulassen, war der gefährlichste Teil, denn er war unwiderruflich. Mit zitternden Händen fing sie das Sonnenlicht ein, und es füllte die Flasche mit goldenem, honigdickem Schein. In der toten Stunde der Nacht kehrte sie an den Ort der stehenden Zeit zurück. Unter dem Leuchten einer welkenden Blüte opferte sie ihre verlorenen Jahre und sah, wie die Sterne zu silbernen Strömen erwachten. Das Geflochtene aus Gold und Silber floss in den rosa Riss. Ein Summen erfüllte die Luft, etwas in ihr selbst gab nach. Die Uhr ruckte. Sie tickte. Der Sekundenzeiger sprang auf 14:44. Die Wächterin verblasste zu Staub, ihr Auftrag erfüllt. Alles schien normal. Doch die […] Mehr lesen >>>
In einem Viertel, das zu schweigen gelernt hat, wo die Straßen flach atmen und Häuser sich aneinander lehnen wie alte Bekannte, öffnet sich ein Fenster zur Welt. Es knarrt nicht, es klagt nicht, es ist einfach da. Mit Rahmen aus geschundenem Holz, mit Scheiben, die Licht nicht nur brechen, sondern behalten. In diesem Fenster liegt kein Zufall, sondern Erinnerung. Dort, wo einst zwei Frauen schweigend ihre Leben durch Blickachsen verbanden, schimmert nun ein anderes Flüstern. Was passiert, wenn sich ein Ort weigert, vergessen zu werden. Wenn sich Vergangenheit nicht auf Fotos bannt, sondern durch Ritzen und Staub in die nächste Generation kriecht. In diesem Haus geschieht nichts Lautes, und doch verändert sich alles. Denn wer sich traut, ehrlich zu sein, dem antwortet das Glas. Kein Echo, kein Ton. Sondern ein Zeichen. Ein Hauch Lavendel. Ein Lichtstreifen, der sich zu früh durch das Zimmer tastet. Jemand beginnt, dem Fenster Geschichten zu erzählen. Unschuldige zuerst, kleine Wahrheiten über Schultage und verschwiegene Träume. Doch je tiefer die Worte dringen, desto mehr verändert sich der Raum. Was, wenn das Fenster nicht nur hört, sondern erinnert. Wenn es mehr weiß als die, die darin wohnen. Warum beschlägt es nur dann, wenn man lügt. Warum verschwinden manche Geräusche, sobald sie ausgesprochen werden. Und was bedeutet das feine Knacken im Rahmen, immer dann, wenn jemand fragt, wohin Gedanken verschwinden, die nie laut gedacht wurden. Aus Gesten werden Zeichen. Aus Schweigen wird Sprache. Und plötzlich zeigt das Fenster mehr, als man erwarten konnte. Szenen, flüchtig wie Nebel, tauchen auf. Eine Katze mit einem Zettel zwischen den Pfoten. Ein Ballon, der im Kreis schwebt, ohne Absicht zu entweichen. Ein Kind, das lacht, bevor es versteht, warum. Die Welt draußen rauscht weiter, aber drinnen wächst etwas. Ein Netz aus Fragen, Erinnerungen und einem Gefühl, das so alt ist wie die Scheibe selbst. Man ahnt: Dieses Fenster zeigt keine Zukunft, es zeigt Möglichkeiten. Aber nur denen, die still genug sind, sie zu sehen. Und dann, an einem Nachmittag, flüstert das Glas zum ersten Mal zurück. […] Mehr lesen >>>
Tief im verschwiegenen Herzen des Winterwaldes, wo das Licht milchig durch eisbeladene Zweige sickert und die Stille eine eigene, atemlose Stimme hat, steht ein Wächter aus vergangenem Holz und Erz. Sein Dasein ist ein langsamer Traum, geprägt von Jahresringen aus Frost und dem flüsternden Ruf des Nordlichts, das ihn einst mit Bewusstsein tränkte. Er wartet. Nicht auf irgendjemanden. Auf den richtigen Atemzug, den leisen Herzschlag, der das Gleichgewicht einer jahrhundertealten Ordnung bestätigen - oder für immer stören könnte. In dieser Saison ist der Ruf über der Schwelle eines winzigen Hauses verklungen, wo Neugier wohnt und ein winziges Wesen den Duft von Abenteuern in der kalten Luft wittert. Doch der Wald hütet mehr als nur schlafende Geheimnisse. Zwei schneeweiße Schatten, stumm und mit Augen wie poliertes Eis, beobachten das Erwachen des Wächters. Ihre Anwesenheit ist ein Rätsel, das selbst die alten Wurzeln nicht zu deuten wissen. Sie folgen der ersten, glucksenden Fahrt durch verschneite Täler, eine Reise in eine Welt, wo Bäume Diamantmantel tragen und die Luft nach purem Zauber schmeckt. Es ist eine Freude, so blendend und kalt, dass sie beinahe schmerzt. Bis alles jäh erstirbt. Mitten in der unberührten Weiße stoppt der Schlitten. Er lässt sein kleines Gegenüber allein zurück, versinkend in der grenzenlosen Stille, und zieht sich zurück, als hätte er einen unheilvollen Fehler erkannt. Die weißen Wächter bleiben, nur um sich gleich darauf in Nichts aufzulösen. Zurück bleibt die eiskalte Erkenntnis der Verlassenheit und eine Frage, die wie ein Eissplitter im Herzen sitzt: War diese Einladung ein Geschenk oder eine Falle? War man Passagier oder Opfer? Die Antwort liegt versteckt im Gewirr misstrauischer Blicke der Waldältesten, im Zischen eines Dachses, der von gestörter Balance und hungrigen Geistern des Schnees spricht. Sie pulsiert in der verbotenen Höhle des Nordlichts, wo neben den Kufenspuren des Schlittens die gespenstischen Abdrücke von Katzenpfoten in den Schnee geprägt sind. Der Schlitten hat eine Pflicht, die weit über eine vergnügliche Ausfahrt hinausgeht. Und die beiden weißen Wesen scheinen sie zu kennen. Als die mühsame Heimkehr endlich gelingt, findet sich das Rätsel neu zusammengesetzt vor der eigenen Haustür: Der Schlitten wartet. Und auf seinem Sitz, zu einem friedvoll scheinenden, flauschigen Knäuel verschlungen, schlummern die beiden Kätzchen. Ihr Schnurren klingt nach Heimkehr, doch ihr Geheimnis atmet die Kälte der unergründlichen Tiefe. Die eigentliche Reise hat gerade erst begonnen. […] Mehr lesen >>>
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In den frühen Morgenstunden, wenn die ersten Sonnenstrahlen den Tau auf den Wiesen glitzern lassen, erwacht die Natur zu neuem Leben. Ein Hase mit glänzendem Fell und […]
Die Pfaffenmat, ein uraltes Waldgebiet nahe Wettin, verhüllt Geheimnisse im feuchten Morgendunst. Uralte Eichen recken knorrige Äste in den Himmel, ihr Blätterdach […]