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Internet-Magazin Lerche Quelle Und Wald Kommst Du Bald ...

Quelle und Wald

Gesang der Lerchen

Elinor steht am Rand des verfallenen Dorfes Eloria, seine Augen durchdringen die Schwärze der Nacht, während die Gesänge der Lerchen durch die dichte Nebelschleier des Waldes hallen. Der Boden unter seinen Füßen ist rissig, Zeuge der Verwüstungen, die seine Welt erlitten hat. Er weiß, die Quelle in der Tiefe des Waldes birgt die Macht der Erneuerung oder der endgültigen Zerstörung.

Mysterien des Waldes

Mit jedem Schritt tiefer in den Wald spürt Elinor, wie die kühle Luft vibriert und das Lachen, das nachts durch die Bäume klingt, intensiver wird. "Die Wälder von Eloria kennen kein Erbarmen", warnt ihn eine alte Frau aus der Waldhufe, als sie ihm einen verwitterten Kompass überreicht. Ihre Augen leuchten im fahlen Licht wie die von Raubtieren. "Folge den Lerchen. Sie wissen den Weg."

Prüfungen der Natur

Während Elinor tiefer vordringt, verwandeln sich die melodischen Gesänge der Lerchen plötzlich in warnende Kadenzen. Gigantische Wurzeln, die wie die Klauen längst vergessener Bestien wirken, greifen nach seinen Füßen. Der Wald lebt, atmet und beobachtet ihn mit tausend unsichtbaren Augen. Elinor überwindet tödliche Fallen und löst uralte Rätsel, die in die Rinde mächtiger Bäume geritzt sind. Jede Herausforderung bringt ihn näher an die Quelle, doch mit jedem Schritt wachsen die Zweifel: Was wird er am Ziel finden?

Begegnungen im Dunkel

Unter dem bleichen Mondlicht trifft Elinor auf Myra, eine Jägerin, die die Kreaturen des Waldes ebenso fürchtet wie verehrt. "Die Quelle ist nicht das Ende, sondern der Anfang deiner Prüfungen", flüstert sie, während sie gemeinsam durch das Dickicht schleichen. Die Wälder geben ihr Geheimnis nicht leicht preis, und das unheimliche Lachen, das durch die Bäume schallt, ist ein ständiger Begleiter ihrer Reise. Myra lehrt Elinor, das Flüstern des Waldes zu verstehen, eine Sprache, die älter ist als die Zeit selbst.

Enthüllung der Quelle

Nach Tagen der Entbehrung, des Kampfes und der Offenbarungen erreichen Elinor und Myra die Quelle. Sie liegt versteckt unter einem Baldachin aus funkelnden Blättern, ihr Wasser klar wie der erste Morgen. Doch die Quelle ist bewacht von Lorak, dem uralten Hüter des Waldes, einem Wesen, das ebenso Teil der Erde wie des Wassers ist. Lorak fordert von Elinor, das wahre Motiv seiner Reise zu offenbaren. Nur mit reiner Absicht kann das Wasser genutzt werden, ohne die letzte Hoffnung der Erde zu vernichten. Mit festem Blick und der Gewissheit seines Herzens spricht Elinor seine Wahrheit aus. Das Lachen verstummt, die Lerchen singen lauter, und der Wald scheint innezuhalten. Die Prüfung ist bestanden, die Entscheidung gefallen. Elinor schöpft von dem heiligen Wasser, bereit, seine Welt zu heilen oder zu riskieren, dass alles in Vergessenheit gerät.


Mit den besten Wünschen aus den tiefen Wäldern von Eloria,
Ihr Wanderer zwischen den Welten des Unbekannten und Geheimnisvollen.

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Quellenangaben:
Inspiriert von der stillen Kraft einer verborgenen Quelle.
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

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Quelle im Wald bei Dresden

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Sie war das Weib von Ismail Pascha

dem letzten erblichen Sohne der abbassidischen Khalifen? Ja; du weißt es. Sie führte den Ehrentitel Khan, wie alle Frauen dieser erlauchten Familie. Er wurde, nämlich Ismail Pascha, von dem Indscheh Bairakdar Mohammed Pascha belagert; dieser sprengte die Mauern des Schlosses, welches dann im Sturm genommen wurde. Darauf ging Ismail mit Esma Khan als Gefangener nach Bagdad. Hier hat sie gelebt und geduftet. Emir, ich wollte, sie wäre noch hier! Hat sie auch diese Petersilie und diesen Knoblauch gepflanzt? Nein, antwortete er sehr ernsthaft; das hat Mersinah, meine Wirtschafterin, gethan. So danke Allah, daß du an Stelle von Esma Khan diese süße Mersinah bei dir hast! Effendi, sie ist zuweilen sehr bitter! Darüber darfst du nicht murren, denn Allah teilt die Gaben sehr verschieden aus. Und daß du den Duft dieser Myrte atmen sollst, das stand ja wohl im Buche verzeichnet. So ist es! Aber sage mir, Emir, ob du diesen Garten pachten willst! Wie viel verlangst du dafür? Mein Feldherr aber hat weder einen großen noch kleinen Triumph wegen dieses Sieges gehalten. Hier ward ich aufs schärfste befragt, mein Degen ward mir abgenommen, man verurteilte mich, endlich aber ward ich losgesprochen und mit einer höflichen Entschuldigung wieder in die Freiheit gesetzt. Er wusste also meine Adresse, und da er sich gerade auf der Durchreise in Paris befand und, sonderbar genug, keinen einzigen Bekannten in dieser Stadt besass, so hatte er nicht Anstand genommen, den langen Weg vom Windsor Hôtel nach Rue Mazarin zurückzulegen, um seinen jungen Correspondenten mit einem Besuche zu beehren. Er war schwarz gekleidet und hatte an seinem Hute einen Flor, der viele unregelmässige Falten schlug. Nach so vielen Jahren ging er noch in Trauer um seine verstorbene Frau. Diese Bücher zeigten mir auch den Weg, wenn ich durch alle Gegenden und Straßen der Stadt ging und die Überbleibsel des Altertums aufsuchte. Da doch diese Monumente durch die Länge der Zeit noch nicht zerstöret worden. Man muß nach dem Celiseo fragen, so zeigt man einem den Schauplatz des Vespasians, und wenn man den alten Tempel aller Götter, das Pantheon, sehen will, so muß man la Rotonda sagen. […] Mehr lesen >>>


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Finstre Dämonen der Blume

Laßt ab, ihr finstern Dämonen! Laßt ab, und drängt mich nicht! Noch manche Freude mag wohnen hier oben im Rosenlicht. Ich muß ja immer streben nach der Blume wunderhold; was bedeutet' mein ganzes Leben, wenn ich sie nicht lieben sollt? Er faßte Liebe oder Zutrauen zu niemandem. Alle freie Rede hört auf und damit zugleich alle Geschichtschreibung. Kein Historiker wagt mehr den Griffel zu rühren. Wenn Domitian als Zensor die Sittenpolizei in die Hand nahm, so tat der Sittenlose auch das nur, um damit das leichtlebige vornehme Publikum in Angst zu setzen. Eine Menge Tötungen aus geringfügigstem Anlaß nimmt er vor; die Majestätsbeleidigungsklagen erwachen wieder und das schreckliche Denunziantenwesen. Domitian veranstaltet auch eine große Stoikerhetze in Rom, eine Vorläuferin der späteren Christenverfolgungen. Der kaiserliche Fiskus, Reichskasse und Privatkasse zugleich, ist immer leer, und der Kaiser tötet, um zu rauben. Denn da war ein Hermogenes von Tarsus; den ließ Domitian wegen zu freier Äußerungen in seinem Geschichtswerk hinrichten, und nicht nur ihn, sondern auch alle Schreiber, die das Werk abgeschrieben und vervielfältigt hatten. Der Ausdruck Konfiskationen wird jetzt gang und gebe, d. h. die Aneignung von Privatvermögen durch den Fiskus. Daher ist ihm der Senat unleidlich; er zeigt ihm seine Mißachtung, ja, hält ihn in Schrecken, indem er seine eigenen Machtbefugnisse steigert (Domitian ließ sich u. a. selbst dominus et deus nennen) und gab so ein Vorspiel für das sultanische Kaisertum des späteren Diokletian und Konstantin. Die Bestellung des Gartens, besonders das Wasserschöpfen, sei in dieser Wüstenei eine mühsame Sache. Hierax winkte aber nur mit der Hand ab, aß, trank und plauderte und ließ nur hie und da eine Bemerkung fallen, als ob die vortreffliche Einrichtung von mächtigen Feinden bedroht wäre. Der Herr Propst und die alten Herren seien freilich die reinen Müßiggänger. Das Geld dafür fließe stets in die Tasche des Vorstehers. Und das Bedienen der Wallfahrer, das Knochen, die Gärtnerei sei gar kein leichtes Geschäft. […] Mehr lesen >>>


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Jeder Regentropfen ist ein Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige […]

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