Sonne, Blumen wie im
Ein flirrender Sommertag entfaltet sich zwischen Sonnenblumenfeldern und vergessenen Wegen, als die Entscheidung fällt, aufzubrechen. Nicht weil ein […] Mehr lesen
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Mehr lesenDer Regen senkte sich schwer auf die Welt, die Erde mit einer drängenden alten Schuld, unter sich begrabend. Jeder Tropfen erinnerte an Dinge, die […] Mehr lesen
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Nun weht schon durch die Wälder
Der kalte Boreas,
Wir streichen durch die Felder,
Von Schnee und Regen naß,
Der Mantel fliegt im Winde,
Zerrissen sind die Schuh,
Da blasen wir geschwinde
Und singen noch dazu:
Beatus ille homo
Qui sedet in sua domo
Et sedet post fornacem
Et habet bonam pacem!
Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Wanderlieder
Gedichte 1841
www.zeno.org
Mitten in Leipzigs geschäftiger Altstadt, zwischen flackernden Straßenlaternen und dem ewigen Gemurmel der alten Gassen, verbirgt sich eine Geschichte, die so zart wie schaurig ist. Ein mehr lesen >>>
Ich hatte mit ihr die größte Freude gestiftet, die es nur geben kann. Als sich das Entzücken des Vorstehers einigermaßen gelegt hatte, wandte er sich wieder zu mir: Herr, mehr lesen >>>
Nachdem die Sachsen am 22. Octbr. bei Dömitz und am 7. Decbr. bei Kyritz geschlagen worden waren, drang Baner in Sachsen vor und verheerte das Land, mußte dasselbe mehr lesen >>>
Er legte den Kopf zwischen die Hände und schlief ein, gerade als der erste Tagesstrahl die Finsternis draußen durchbohrte. Plötzlich aber wandte sich mehr lesen >>>
Als er aber romantisch einfach und verständlich fortfuhr, von dem baldigen Beginne der Dresdner Gartenschau zu prophezeien, obwohl von der mehr lesen >>>
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Regelmäßig durchschwebt ein Segel nun auch das Meer und Abenteuer veröffentlicht. Neben klassischen Horrorgestalten wie mehr lesen >>>
Fahldunkel des Dezembermorgens brütet über der Welt. Nur am Südosthimmel hin dehnt sich ein schmaler herzblutroter mehr lesen >>>
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Demnach ist er nach dem Meridiane jenes Ortes regulirt, der mit dem von Washington ziemlich mehr lesen >>>
Diese Affen, antwortete der Doctor. Ho! rief Joe stille stehend; woran zum Teufel hält mehr lesen >>>
Sie werden oft mit solchem Strauß Verschlucket von den Drachen Und mehr lesen >>>
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Widerwillig verließ ich den Markusplatz vor allem die mehr lesen >>>
Nur jene, die im fernen Orkus weilen, mehr lesen >>>
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Ein flirrender Sommertag entfaltet sich zwischen Sonnenblumenfeldern und vergessenen Wegen, als die Entscheidung fällt, aufzubrechen. Nicht weil ein Ziel wartet, sondern weil etwas im Inneren zu flüstern beginnt, leise und dringlich wie eine Erinnerung, die nie gemacht wurde. Die Welt wirkt sanft entrückt, der Horizont weichgezeichnet, als wäre Zeit nur eine Ahnung. Nichts weist darauf hin, dass diese Reise eine Grenze überschreiten wird, die weder auf Karten verzeichnet noch in Reiseführern benannt ist. Und doch ist sie da, diese Linie zwischen dem Sichtbaren und dem Spürbaren, zwischen dem, was war, und dem, was uns heimlich erwartet. Der Ort, der sich offenbart, scheint aus einer anderen Sprache zu stammen. Die Zimmer atmen wie alte Gedichte, die Vorhänge tanzen bei jedem Windzug, als wollten sie etwas erzählen, das längst vergessen war. Engel aus Holz und goldenes Licht an den Wänden lassen das Herz langsamer schlagen, aber die Augen wacher werden. In der Ferne verliert sich ein Lied im Lavendel, das niemand singt und das dennoch jeden Raum erfüllt. Wer ist die Frau im blauen Kleid, deren Blick von etwas erzählt, das nie ganz gegangen ist? Warum scheint ihr Gang mehr zu wissen als ihre Stimme? Ein Weg führt weiter, durch Bäume, die raunen, über Moos, das Geschichten speichert. Dort, wo der Wald sich öffnet, stehen Häuser, aus Holz gebaut und von Zeit umwoben. Stimmen singen leise hinter Fenstern, Stimmen, die an Märchen erinnern, und an das, was in ihnen immer wahr ist. Dann ist da der See, glatt wie Glas, in dessen Oberfläche das eigene Gesicht plötzlich nicht mehr allein erscheint. Eine Gestalt spiegelt sich, lichtdurchlässig und still, wie ein Gedanke, der nie zu Ende gedacht wurde. Was will sie sagen? Was bleibt ungesagt? Gerüchte erzählen von einem goldenen Stern, tief verborgen unter Hügeln und Erinnerungen. Wer ihn findet, darf sich wünschen, sagen die Menschen. Doch was, wenn der wahre Schatz nicht dort liegt, wo man gräbt, sondern dort, wo man fühlt? Was, wenn nicht der Stern, sondern die Suche selbst das Licht ist? Jede Begegnung, jedes Lächeln, jede leise Frage wird Teil einer Reise, die nichts mit Landkarten zu tun hat. Und während der Zug sich schließlich wieder in Bewegung setzt, während das Fenster die Welt vorbeiziehen lässt wie einen Traum, bleibt ein letzter Gedanke. Was, wenn die größte Hochzeitsreise nicht zwischen zwei Menschen liegt, sondern zwischen uns und dem, was wir zu lange vergessen haben? […] Mehr lesen >>>
Wie seltsam diese Dinge, besonders auch diese Summen uns heutigen Tages erscheinen mögen, sie waren weder kleinlich noch komisch zu ihrer Zeit, und das gelehrte Ruppin von 1570, indem es auf ein halbes Jahrhundert in den Rang und Reigen deutscher Universitätsstädte eintrat, genoß vorübergehend die Ehren eines literarischen Tribunals. Erst der Dreißigjährige Krieg machte dem allen ein Ende. Einzelnes aus jener Unglücksepoche gebe ich später, namentlich in dem Kapitel Gottberg. In den Jahren 1716 und 1717 unterzog der damalige Bürgermeister der Stadt Radeberg, namens Seidel, die verfallenen Stollen und Gänge im Tannengrunde einer genauen Untersuchung. Ja, er fing an, nachdem er vom Bergamte zu Glashütte die Erlaubnis erhalten hatte, die eingezogenen Bergwerke wieder in Betrieb zu setzen. Das geschah am 13. Februar 1717. Seinem Bau gab er den Namen Sonnenglanz. Doch den Bergbau stellte Seidel auch wieder ein, nachdem er statt Gold und Silber ein heilkräftiges Wasser in den alten Stollen entdeckte. Er hatte die Heilquellen des heutigen Bades Augustusbad aufgefunden. Im Tannengrunde entstand nun ein Bad. Seit jener Zeit sind die alten Bergwerke daselbst wieder in Vergessenheit geraten. Der Tourist, welcher durch den romantischen Tannengrund wandert, denkt wohl kaum daran, daß hier einstmals an den Talwänden lebhafter Bergbau getrieben worden ist. Erst als die Schlesische Armee bei Wartenburg über die Elbe gegangen war, bewerkstelligte auch das Nordheer, mit Einschluß Tauenziens, am 4. u. 5. Oct. bei Roßlau u. bei Acken den Übergang. Nur Thümen blieb zur Blockade von Wittenberg stehen, Ney zog sich aber nach Delitzsch zurück. Die Schweden u. Winzingerode standen bei Radegast, Bülow bei Jeßnitz, später bei Zörbig, Hirschfeldt bei Roßlau; am 10. Oct. verband sich die Schlesische Armee mit der Nordarmee bei Zörbig. Am 8. Oct. schloß Baiern mit Österreich einen Vertrag in Ried ab, worin dem König von Baiern alle jetzigen Besitzungen garantirt wurden, erklärte am 14. Oct. an Napoleon den Krieg u. entsendete den Theil seines Heeres, welcher bisher unter Wrede am Inn zur Beobachtung Österreichs aufgestellt war, durch drei österreichische Divisionen verstärkt, gegen die französische Rückzugslinie. Hierdurch war der Rheinbund aufgelöst, u. nun erst konnte Österreich, im Rücken frei, gegen Italien etwas Ernstliches unternehmen. Nürnberg und die Schlüssel zur Branche. […] Mehr lesen >>>
Der Regen senkte sich schwer auf die Welt, die Erde mit einer drängenden alten Schuld, unter sich begrabend. Jeder Tropfen erinnerte an Dinge, die längst vergangen waren. In den schmalen Gassen der alten Stadt sammelte sich das Wasser in dunklen Rinnen, und die Luft war so feucht, dass sie an den Fensterscheiben klebte wie alte Träume. Aus dem Nebel schälte sich etwas, das nicht ganz zur Welt der Menschen gehörte, und die Nacht selbst hielt für einen Moment den Atem an. Es war nicht bloß ein Schatten, der sich durch das endlose Trommeln des Regens bewegte. Einige behaupteten, sie hätten es gesehen: eine Gestalt aus Nebel und Schweigen, durchsichtig wie der Hauch eines verlorenen Namens. Andere meinten, es sei nur das Spiel der Tropfen auf müden Pflastersteinen gewesen. Doch wer in jener Nacht draußen stand, wer den salzigen Hauch auf der Haut spürte und die Stimme der feuchten Luft hörte, der wusste, dass etwas Fremdes unterwegs war. Vielleicht eine Laune des Himmels, vielleicht ein Echo einer längst begrabenen Erinnerung. Oder ein Wesen, das im Zwielicht zwischen Leben und Vergessen wandelt, auf der Suche nach etwas, das wir längst verloren glauben. Es streifte durch die nassen Straßen, spurlos, und doch blieb ein Schauder zurück, der tiefer ging als jede Kälte. Wer spürt den Schlag eines Regentropfens, der mehr ist als bloß Wasser? Wer erkennt die flüchtige Berührung einer fremden Seele in der feuchten Dunkelheit? Niemand wagte es, eine Antwort zu flüstern. Nur ein Blick, eine vergessene Geste, ein namenloses Bedauern blieben im Herzen derer, die die Begegnung überlebten. Doch war es wirklich ein Zufall, dass ein Lichtschein in einem verlassenen Innenhof aufflackerte? Dass ein Schatten innehielt, als würde er sich erinnern? Wer die Zeichen zu deuten wusste, erkannte, dass die Welt für einen Augenblick aus dem Gleichgewicht geraten war. Und was wäre geschehen, wenn jemand dem Phantom gefolgt wäre? Wer weiß, welche Pfade sich hinter dem endlosen Regen auftaten, verborgen, vergänglich, bereit, einen verlorenen Wanderer zu verschlingen? […] Mehr lesen >>>
Das Jahr 1827 bringt einen Sommer, der die Luft über einem bescheidenen Dorf im Taunus verbrennt. Es ist eine Luft aus Staub, Schweiß und der stillen Erwartung […]
In einer Zeit, in der Marmor unter der römischen Sonne glüht und die Macht ein Gift ist, das manchmal in goldenen Bechern serviert wird. Die Luft ist schwer vom Rauch […]
Die Geschichten dieser Welt sind nicht immer in Büchern verzeichnet, sie sind in die Rinde alter Bäume geschnitzt, im Staub vergessener Wege verwahrt, im Glanz von […]