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Internet-Magazin Still Und Kalt Viel Tausend Sterne ...

Still und kalt

Nacht und Stille

Der Motor war längst verstummt. Nur das metallene Knacken der abkühlenden Teile blieb zurück, ein letzter Beweis, dass der eben noch etwas rotierte. Jetzt war es still. Keine Straße zu hören, kein Wind, kein Empfang. Nur Schnee, der in der Dunkelheit glitzerte. Der Mann stand am Straßenrand, die Hände in den Taschen, die Kälte kroch ihm durch die Sohlen bis ins Rückgrat. Jeder Atemzug zeichnete sich als Wolke ab, löste sich lautlos auf. Die vereiste Landstraße streckte sich in beide Richtungen, leer, ohne jede Orientierung. Rücklichter gab es keine. Vor ihm das Dunkel, dahinter der Wagen, ein reglos gestrandetes Metalltier. Er schaute zurück, aber da war nichts zu sehen außer Bäumen, deren Äste unter der frostigen Last ächzten. Er trat einen Schritt nach vorn. Der Schnee knirschte unter den Schuhen, als würde er etwas Zerbrechliches zerdrücken. Kein Weg, kein Ziel, nur der Drang, sich zu bewegen. Irgendwohin. Nur nicht stehen bleiben. Denn hier, in dieser kalten, stillen Nacht, konnte man das Gefühl bekommen, dass selbst die Dunkelheit zuhörte.

Die verlassene Landstraße

Er lief weiter, Schritt für Schritt, die Hände tief in die Jackentaschen geschoben, den Blick auf das gefrorene Asphaltband vor sich gerichtet. Die Straße schimmerte bläulich unter dem dünnen Reif, der sich in der Kälte wie eine Haut über alles gelegt hatte. Links und rechts nichts als dunkler Wald, die Stämme schwarz, die Zweige schwer vom Eis. Kein Schild, kein Licht, keine Bewegung. Der Himmel war klar. Zwischen den kahlen Baumkronen sah er Sterne. Tausende. Still standen sie da, leuchteten stumm auf ihn herab. So viele. Und doch fühlte er sich allein. Die Luft war beißend kalt, jeder Atemzug schmerzte in der Lunge. Der Wind war fort, doch die Kälte war geblieben, still und wachsam. Seine Schritte wurden langsamer. Der Asphalt unter den Schuhen vereist, hart wie Glas, seine Sohlen rutschten immer wieder zur Seite. Eine Bewegung weiter vorn ließ ihn innehalten. Kein Tier. Kein Fahrzeug. Nur eine Reflexion, ein flüchtiges Aufblitzen. Vielleicht eine Eisschicht, vielleicht auch etwas anderes. Er horchte. Doch da war nur sein Atem. Und das leise Knacken, wenn ein Ast unter dem Frost brach. Die Landstraße zog sich weiter, in einer Kurve nach rechts, die sich ins Dunkel verlor. Irgendwo dort, dachte er, wartet etwas. Etwas. Oder jemand.

Das Licht in der Ferne

Die Kurve zog sich enger, der Wald trat näher an die Straße heran, als wolle er sie verschlucken. Dann blieb er stehen. Zwischen den dunklen Stämmen glomm etwas. Erst glaubte er an eine optische Täuschung, ein Stern, der durch die Äste blitzte, ein Reflex auf dem gefrorenem Ast. Aber es blieb. Es war da. Mild, gelblich, unregelmäßig. Kein Fahrzeug. Keine Laterne. Zu tief. Zu verhalten. Eher das Zittern einer alten Glühbirne hinter Fensterglas. Er trat von der Straße hinab, seine Sohlen sanken in den pulvrigen Schnee. Das Knirschen war nun das Einzige, das sich bewegte. Jeder Schritt ließ die Kälte ansteigen, nicht nur in den Füßen, auch im Nacken. Der Wald war still, doch das Licht atmete. Er blieb stehen. Schaute. Es flackerte, kurz nur, wie ein Blinzeln. Etwas in ihm wollte weiter. Etwas anderes wollte umkehren. Aber die Straße lag hinter ihm, leer, ohne Antwort. Also setzte er einen Fuß nach vorn. Und dann den nächsten. Das Licht blieb. Geduldig. Erwartend.

Die Spuren im Schnee

Er hatte das Licht nicht aus den Augen verloren. Doch je näher er kam, desto kleiner wurde alles. Der Schnee schluckte die Geräusche, der Wald beobachten ihn. Die Äste standen still, kein Windzug bewegte sie. Dann bemerkte er sie. Spuren. Fußabdrücke, frisch, scharf gezeichnet. Nicht seine. Zu schmal, zu leicht. Sie führten von der Straße hin zum Licht, kreuzten seinen Weg, verliefen sich unter einer tiefhängenden Tanne und tauchten ein paar Schritte weiter wieder auf. Keine Schleifspur, keine Reifen, kein Tier. Nur Schritte. Von jemandem, der dort entlanggegangen war, kurz bevor er kam. Er kniete sich nieder, legte die Hand auf einen der Abdrücke. Der Schnee war leicht angetaut. Noch warm? Oder hatte das Licht ihm diesen Gedanken nur eingepflanzt? Er richtete sich wieder auf. Das Licht flackerte nicht mehr. Es brannte nun gleichmäßig, still, ohne jede Bewegung. Irgendetwas wartete dort. Keine Ahnung was. Aber die Spuren führten hin. Und in seinem Innern war längst klar, dass es keine andere Richtung mehr gab.

Das Haus im Wald

Zwischen den Bäumen öffnete sich eine Lichtung. Dort stand es. Ein Haus, alt, niedrig, das Dach eingesackt unter der Last des Schnees. Licht kam aus einem einzigen Fenster. Kein Rauch, keine Geräusche. Keine Bewegung. Er blieb stehen. Der Frost knisterte in den Ästen über ihm. Etwas an diesem Haus wirkte, als hätte es hier schon immer gestanden. Nicht gebaut, sondern gewachsen. Die Tür war geschlossen, das Licht dahinter friedlich, warm, fast tröstlich. Die Spuren im Schnee führten direkt dorthin. Er trat näher. Die Luft war hier anders. Schwerer. Der Geruch von kaltem Holz, feuchtem Stein und etwas, das an Metall erinnerte, lag über der Lichtung. Keine Eiszapfen an den Dachrändern, kein knirschender Schritt mehr hinter ihm. Er hob die Hand, zögerte. Kein Knarren, kein Knopf, nur das Holz der Tür vor ihm. Er atmete einmal tief durch. Dann klopfte er. Einmal. Zweimal. Nichts. Beim dritten Mal gab das Holz unter seiner Hand nach. Die Tür öffnete sich lautlos. Drinnen war es warm. Und jemand hatte auf ihn gewartet.

der Mann am Tisch

Im Innern war es nicht nur warm, es war still. Kein Knistern, kein Tropfen, nicht einmal das Heulen des Windes drang herein. Der Raum war karg. Ein Tisch, ein Stuhl, ein Ofen aus Gusseisen, der nicht glühte, aber Wärme verströmte. Und auf dem Stuhl saß ein Mann. Er bewegte sich nicht. Die Augen geschlossen, die Hände gefaltet auf dem Tisch, er wartete. Oder betete. Die Haut wirkte grau, fast wächsern, das Haar kurz, der Bart ungepflegt. Keine Spur von Überraschung, kein Gruß. Nur Präsenz. Der Besucher trat einen Schritt näher, vorsichtig, tastend. Der Mann öffnete die Augen. Hell, klar, wach. „Du bist spät“, sagte er bedächtig. Kein Vorwurf, kein Erstaunen. Nur Feststellung. „Ich hatte... eine Panne“, antwortete der Besucher, obwohl die Worte seltsam klangen, hier, in diesem Raum, der sich nicht wie Gegenwart anfühlte. „Das sagen sie alle.“ Der Mann am Tisch lächelte nicht. Er zeigte nur mit dem Finger auf den Stuhl gegenüber. „Setz dich. Es ist Zeit.“ Zeit wofür, dachte er. Doch er setzte sich. Und die Tür schloss sich leise hinter ihm.

Zeit für Wahrheit

Der Stuhl knarrte leise unter seinem Gewicht, als er Platz nahm. Die Wärme des Ofens strömte bis zu seinen Knien, doch sie beruhigte ihn nicht. Der Mann gegenüber rührte sich nicht. Kein Wimpernschlag, kein Zucken der Finger. Nur dieser Blick, fest, beherrscht, durchdringend. „Du bist nicht der Erste, der hier ankommt,“ sagte der Mann endlich, seine Stimme brüchig und doch voller Klarheit. „Aber die meisten gehen wieder, ohne zu verstehen.“ Der Besucher wollte fragen, doch sein Mund blieb stumm. Etwas in ihm wollte hören, nicht reden. „Du hast etwas verloren“, sagte der Mann. „Etwas, das du nicht mehr benennen kannst.“ Er empfand ein Ziehen in der Brust. Erinnerungen, undeutlich, tastend. Ein Name, eine Stimme. Kälte im Inneren. „Worte sind wie Schnee,“ fuhr der Mann fort, „sie bedecken alles, was darunter liegt. Und wenn der Wind sie fortträgt, bleibt die Wahrheit.“ Er wollte widersprechen. Doch da war nur Stille. Auf dem Tisch lag ein kleiner, grauer Gegenstand. Flach. Unspektakulär. Der Mann schob ihn ihm zu. „Deine Antwort liegt darin.“ Er senkte den Blick. Es war ein Schlüssel. Aber kein Schloss in Sicht. Nur der Gedanke: Wozu passt dieser Schlüssel? Und was, wenn man ihn benutzt?

Die versteckte Tür

Der Schlüssel lag schwer in seiner Hand. Alt, leicht angerostet, mit einem kühlen Schimmer, der nicht vom Feuer kam. Er blickte sich im Raum um. Keine Tür, kein Schloss, nur Wände aus Holz, der Ofen, der Tisch, das Ticken der Uhr. „Du wirst wissen, wann es so weit ist“, sagte der Alte, ohne ihn anzusehen. Er trat hinaus. Die Tür fiel hinter ihm ins Schloss, lautlos. Die Nacht war zurück. Der Wind war wieder da, kratzte an der Kapuze, schnitt durch die Jacke. Der Schnee unter seinen Schuhen war nun fester, als hätte etwas in der Erde aufgehört zu atmen. Er folgte dem neuen Pfad. Nicht bewusst gewählt, eher gespürt. Links vom Weg erhob sich eine Wand aus vereisten Fichten. Dort war sie. Eine Tür, eingelassen in die Bäume, von Moos und Frost halb verdeckt. Sie hatte auf ihn gewartet. Die Kälte hielt ihn zurück, nur für einen Moment. Dann steckte er den Schlüssel ins Schloss. Ein leises Klicken. Die Tür öffnete sich nach innen, und dahinter, kein Raum, kein Licht, kein Holz. Nur Dunkelheit. Und Stille. Und etwas, das nach Metall roch, nach Erde, nach Erinnerung. Er trat hindurch.

Zwischenwelt

Die Tür schloss sich hinter ihm, ohne dass er sie berührte. Der Klang war dumpf, als würde er unter Wasser hallen. Die Kälte blieb draußen. Doch Wärme war das hier nicht. Um ihn war kein Raum, kein Pfad, kein Ort. Nur Dämmerung. Grautöne, fließend, atmend. Der Boden bestand aus nichts Sichtbarem, aber seine Schritte hallten. Jeder Schritt wie ein Wassertropfen auf Stein. Rechts von ihm bewegte sich etwas. Kein Wesen. Eher eine Erinnerung. Der Umriss eines Mantels, eine Silhouette mit leerem Gesicht. Sie sah ihn nicht an, doch er merkte ein Ziehen in der Brust, ein Gefühl von Verlust, das keinen Namen hatte. Vor ihm standen Türen. Keine zwei, keine drei, sondern viele. Zu viele. Sie standen im Nebel, geöffnet, geschlossen, versiegelt, manche atmend. Jede trug ein Symbol. Eine Flamme. Ein Auge. Eine Wurzel. Ein Kreis. Ein Name, den er vergessen hatte. Er streckte die Hand aus. Die Luft war dicht, geschaffen aus Staub und Stille. Seine Finger berührten eine Tür, die keine Klinke hatte, nur ein leichtes Pulsieren in der Maserung. Ein Flüstern kam aus ihr, undeutlich, mehr Gefühl als Laut: „Hier liegt, was du verloren hast, bevor du es kanntest.“ Er zog die Hand zurück. Und wartete.

Die Entscheidung im Nebel

er trat einen Schritt vor, das Rauschen in seinem Kopf wurde leiser, der Nebel verschluckte es. Die Türen standen weiter vor ihm, unbewegt, geduldig, wachsam. Er blickte sie nicht länger an. Stattdessen kniete er sich nieder. Der Boden war kühl, aber fest. Mit der flachen Hand tastete er über die unsichtbare Fläche. Dann zog er langsam ein Stück Kreide aus seiner Jackentasche. Woher sie kam, wusste er nicht. Vielleicht hatte er sie immer bei sich. Vielleicht war sie ihm zugesteckt worden. Er setzte sie an, zeichnete einen Kreis auf den Boden, sauber, gleichmäßig. In dessen Mitte schrieb er nur ein Wort. Es bestand aus vier Buchstaben. Er las es nicht laut. Er kannte es nicht. Dann stand er auf, trat zurück, betrachtete das, was er hinterlassen hatte. Die Türen warteten. Eine flackerte auf, dann eine andere. Der Nebel verdichtete sich, zog heran, ein stummes Tuch aus Zeit und Erinnerung. Er drehte sich um. Und ging. Nicht in Richtung der Türen. Nicht zurück. Einfach in den Nebel.


Mit herzlichem Dank, kalten Füßen, offenen Fragen und einem stillen Blick zurück,
Ihr Wanderer auf vereisten Wegen und und Hüter der offenen Türen.

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*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.

Quellenangaben:
Inspiriert vom Moment zwischen zwei Atemzügen auf einer vereisten Straße irgendwo im Nirgendwo.
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Regionale Volksmärchen und Legenden aus dem Erzgebirge und Böhmen
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie


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Wartetet der Grabsteinflüsterer auf das Echo aus der ewigen Stille des Vergessens bis die letzte Melodie gespielt wird?

Der Friedhof schlief nicht, seine Dunkelheit erhob sich aus der Tiefe. Eine feuchte Kälte kroch aus dem nassen Gras, schlich unter den Saum des Mantels, der seinen Träger verbarg. Dort, am Rand des Grabfeldes, legte die Nacht ihre Finger um Gedanken, ein kalter, fester Griff. Regen hatte den Boden erweicht, ein schwerer, erdiger Geruch stieg auf, vermischt mit dem leisen Wispern des Windes zwischen verwitterten Steinen. Ein Suchenden stand dort, getrieben von einer jahrzehntelangen Obsession nach dem Unsichtbaren, dem Jenseits des Hörbaren. Er trug eine kleine Metallflöte, eisig kalt, das Werkzeug seiner hoffnungslosen Sehnsucht. Nur ein Klang, tief aus der Erde, wird das Tor öffnen. Er hob das Instrument an seine Lippen. Die Luft erzitterte. Die Erde unter ihm bebte. Ein Pulsieren stieg aus dem Boden, eine erste, kaum vernehmliche Vibration. Dann mehr. Stimmen formten sich, anfänglich ein Wispern, dann ein aufsteigendes Raunen. Schatten lösten sich, schwebten über die nassen Steine, glitten durch den kühlen Nebel. Sie schimmerten, pulsierten, zitterten, als begriffen sie ihre Existenz in dieser neuen Form. Ein Tanz brach los, ein Strom aus Klang und Bewegung. Die Stille zerbarst. Die Erscheinungen verschmolzen mit den Tönen, jede Note ein Faden, der sie an das Jetzt band, weder lebendig noch tot, sondern eine Schöpfung jenseits der Zeit. Doch inmitten dieser Symphonie, die sich über die Gräber erhob, zerriss ein dissonanter Akkord die aufkeimende Harmonie. Die Töne kippten, die Ordnung zerfiel. Die Wesen verwandelten sich, wuchsen über ihre Grenzen. Ein Zittern durchfuhr die Luft, eine unbekannte Frequenz, eine unvorhergesehene Kraft. Ihre Stimmen überschlugen sich, wurden zu Klagen, die in Wellen auf den Spielenden einschlugen. Ein tiefer Druck schnürte die Brust ab. Ein Dröhnen erschütterte die Grabsteine. Steine brachen, fielen. Die Erde öffnete sich. Kein Spalt, kein Riss, sondern ein schwarzer Schlund, tief und endlos, aus dessen Innerem ein Urschrei aus einer Zeit vor den Menschen drang. Die Schatten zerfielen, tropften zu Fäden, die in den Abgrund gesogen wurden. Die Dunkelheit formte sich aus ihnen, wuchs, dehnte sich aus, wurde zu einem Wesen ohne Namen. Eine unsichtbare Kraft hielt den Suchenden fest. Er war sein Geschöpf, sein Schlüssel. Ein letzter Ton durchschnitten die Luft, ein Opfer, das die Wesen und das namenlose Etwas in den Riss zog. Die Ruhe kehrte zurück, doch sie war nicht ewig. Etwas war geblieben. Unsichtbare Narben zogen sich über die Suchenden, glühten leise, pulsierten in einem Rhythmus, den nur er hörte. Die Welt hatte sich verschoben, der Riss nicht geschlossen. Und dann? […] Mehr lesen >>>


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