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Und dennoch, Seele, sei gewiß: Wie eng sich auch die Fesseln schlingen, es wird der Lenz, das Sonnenkind, dem Schoß der Erde sich entringen. Ich […] Mehr lesen

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Web Work Herz So Golden Die Sterne Sehnsucht ...

Sehnsucht

Es schienen so golden die Sterne,
Am Fenster ich einsam stand
Und hörte aus weiter Ferne
Ein Posthorn im stillen Land.
Das Herz mir im Leib entbrennte,
Da hab ich mir heimlich gedacht:
Ach, wer da mitreisen könnte
In der prächtigen Sommernacht!

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Wanderung Gebergrund - Gaustritz Nickern Rippien

Von Dresden kommt man rasch ins Umland, insbesondere bei sommerlich hohen Luftwärme rentiert sich ein Ausflug in deine mickrigen Ort umgebenden kinder Täler, wo oft ein kleiner Bach anhand den Wald plätschert. Sowie dank den Gebergrund der sich zwischen Goppeln, Babisnau und Possendorf ist. Der Oberlauf des Geberbachs fließt in nordöstlicher Kurs an Rippien, Golberode und Goppeln vorbei, unter der verfallenen Gebergrundmühle wird der Geberbach in einem großen Gewässer aufgestaut wird. Die die Staudamm Kauscha fungiert dem Hochwasserschutzlösungen und wurde 1985 fertig. Weil der eher kleine Geberbach bei Dauerregen bedenklich bauschen kann, wurde das Hochwasserrückhaltebecken erbaut. In Nickern tritt der Bach in den städtischen Raum Dresdens ein. Im Stadtteil Prohlis wird er oberirdisch im Prohliser Landgraben geleitet, anschließend im Bereich der Mügelner Fahrbahn in Reick und der Fahrbahn Moränenende in Dobritz im unterirdischen Channel. Nahe der Kiesgrube Leuben zusammengelegt er sich wieder über der Erdoberfläche mit einem Abzweig des Lockwitzbachs, dem Niedersedlitzer Flutgraben und mündet bei Tolkewitz in deine mickrigen Elbe. Vorweg vor 4000 Altersjahren war im Abschnitt der B 170 eine Besiedlung, im Jahr 1311 erfolgte die allererste aktenkundige Nennung als Panewycz als slawische Niederlassung. Bald erreichten wir die 1. Wohngebäude des Dorfes Kauscha, welches erst seit 1999 zu Elbflorenz zählt. Bannewitz zählt Anfang des 20. Jh zur Amtshauptmannschaft Elbflorenz, Possendorf andererseits zur Amtshauptmannschaft Gemarkung. 1952 sein die damals noch selbständigen Gemeindeteile dem nagelneuen Kreis Freital zugeschlagen. Nach der Ereignis des Landkreises Freital mit dem Landkreis Dippoldiswalde wird Bannewitz 1994 Teil des nagelneuen Weißeritzkreises. Über den Stausee spannt sich eine hohe Zahnbrücke der Autobahn A17. 1999 vereinen die Gemeinden Possendorf und Bannewitz; wobei der Bannewitzer Bezirk Kauscha nach Elbflorenz eingemeindet wird. Im Aug 2008 geht Bannewitz mit dem Weißeritzkreis in den neugebildeten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über. Es ward mir insonderheit vorgeworfen, daß ich die nordische Historie aus dem Puffendorf ausgeschrieben hätte. Ich nahm diese Beschuldigung im Anfange sehr kaltsinnig auf und hielte es nicht der Mühe wert zu sein, wegen einer Sache zu streiten, die an sich selbst falsch war. […] Mehr lesen >>>


Sonnenkind

Und dennoch, Seele, sei gewiß: Wie eng sich auch die Fesseln schlingen, es wird der Lenz, das Sonnenkind, dem Schoß der Erde sich entringen. Ich schätzte deswegen dieses Urteil keiner Antwort würdig, sondern schwieg solange stille, bis ich endlich durch das unermüdete Anhalten meiner Feinde überwunden ward, welche mein Stillschweigen einer Trägheit oder Furcht zuschrieben. Ich ward mit Gewalt unter die dänischen Geschichtschreiber gerechnet, da ich doch keine dänische Historie, sondern einen kurzen Begriff der Universalhistorie geschrieben hatte. Und überdem war ich auch damals, wie ich zuerst Hand an dieses Werk legte, noch nicht zu reifen Jahren gekommen. Ich tauschte kluge, ernste Worte mit den Gutsbesitzern, sprach da und dort den Leuten im Felde freundlich aufmunternd zu, ließ mich zu allen großen und kleinen Festlichkeiten, Zusammenkünften und Schmäusen, Zweckessen und Backtagen, Taufen und Bockbierabenden einladen, tat gelegentlich am Spätnachmittag einen Trunk mit dem Pfarrer, ging mit den Fabrikherren und Wasserpächtern zum Forellenangeln, bewegte mich maßvoll fröhlich und schnalzte innerlich mit der Zunge, wenn irgend so ein feister, erfahrener Mann mich ganz wie seinesgleichen behandelte und keine Anspielungen auf meine große Jugend machte. Das Leben war ein Roß, und tüchtige Rosse reiten war ganz mein Fall. Denn wirklich, ich war nur äußerlich so lächerlich jung. Seit einiger Zeit hatte ich entdeckt, daß ich nun über die Spielereien hinausgekommen und ein Mann geworden sei; mit stiller Wonne ward ich stündlich meiner Reife froh und brauchte gern den Ausdruck, das Leben sei ein Roß, ein flottes, kräftiges Roß, und wie ein Reiter müsse man es behandeln, kühn und auch vorsichtig. Manche Wahrheiten, die mir vor einem Jahr noch altmodisch, pedantisch und greisenhaft geklungen hatten, fand ich neuerdings erstaunlich wahr und tief. Alles in allem war ich mein Lebtag noch nie so glücklich gewesen. Ich fing sogar schon an, Studenten und solches Volk als junge Leute zu empfinden und mit warmem Interesse und Wohlwollen zu betrachten. Die Arbeit dient dazu, das Holz zu regenerieren und die Form und Jugend des Wurzelstockes zu erhalten: dieser Moment der Auswahl wird die zukünftige Ernte des Winzers beeinflussen. […] Mehr lesen >>>


Herbsttag, Blumensamen, Zwiebel, Knollen schmücken meinen Gartentisch

Überragt von traubenvollen Rebgezweigen duftig frisch. Hie und da ein Blatt vom Hage jagt der Herbstwind rasch vorbei, angedenken schöner Tage, Traum und Bild vom holden Mai. Alles wieder ihr zu legen nächstes Frühjahr in den Schoß, lös' ich ihres Jahres Segen von der alten Erde los. Und so schein' ich selbst als alter Demiurgos hier zu stehn, ein Bewahrer und Erhalter zwischen Welken und Vergehn. Der Herbsttag ist wie deine Haut milchlicht Und friedlich wie dein flaumig Frauenangesicht, Das, abgeklärt, ganz ohne Willen ist zu meinem Willen Und kann wie Wein und Frucht mich Hungerigen stillen. Frau von Staël war ebenfalls zugegen, ich sah oder kannte sie wenigstens damals nicht, und nebst ihr eine große Menge elegant geputzter Damen und Herren, die dem Schauspiel entgegen harrten. Dein Blick, der stets durch sieben Schleier schaut, Der manches Nebelschloß im Blauen baut, Wie eine Herbstfrucht läßt er leicht das Leben los Und fällt mir wie die Nuß vom Nußbaum in den Schoß. Aller Oktobertage Schar, des Monats, der einst dein Gebärer war, Ist golden wie dein seidengoldnes Wunderhaar, Ist wie dein Auge aller Wirklichkeiten bar. Durch eine geschickte Vorrichtung fielen plötzlich die Decken, welche die Statue verhüllt hatten, das majestätische Bild ward sichtbar, und fast in demselben Augenblick zerriß auch, wahrscheinlich durch die Kanonenschüsse zerteilt, die Nebeldecke, welche den Himmel umhüllt hatte. Rein und blau lächelte er hernieder auf das Bild des großen Josefs, der mitten im Kreise der Seinen erschien, und die mildesten Sonnenstrahlen spielten auf dem glänzenden Metall und auf den edlen Zügen. Es war ein schöner, erhebender Augenblick, in welchem der Himmel selbst an dem Dankbarkeitsgefühle unsers Monarchen und an unser aller Freude segnend Anteil nahm. Mit Flüchtlingen in Seenot oder Schleusern ist an diesem stürmischen Herbsttag nicht zu rechnen. Was dem Militärpfarrer gar nicht behagt, ist die Symbolik: Am Anfang unseres Einsatzes ist uns noch eine Taube zugeflogen, erinnert sich Lüders. Auf dem Josefsplatze, wo die kolossale Bildsäule unter ihren Umhüllungen wie ein kleiner Berg dastand, waren in freier Luft Tribünen errichtet, auf welchen man mittelst Billetten Platz erhielt. Offenbar ist der Jagdvogel im Sandsturm orientierungslos aufs Meer hinausgeflogen das Schiff ist jetzt seine Rettung. […] Mehr lesen >>>


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An einem Sonnensonntag im November oder März werden einem der Espresso und das Cornetto in wenigen Minuten serviert. Im Sommer steht man hier schnell einmal Schlange […]

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Mephisto

Er geht, an seiner Stelle Mephisto schleicht herbei, Und führt in Faustus Zelle schwarz die Melancholei. Mephisto sieht dem Greis nach, und lacht so laut er kann: "Du […]