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Internet-Magazin Berg Himmelsdom Wolken Wind ...

Der wandernde Musikant 6b

Vom Berge Vöglein fliegen
Und Wolken so geschwind,
Gedanken überfliegen
Die Vögel und den Wind.

Wir haben die Sonne und Regen und Wind, an der Ruine im Kaitzbachtal, uns fehlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel sind wenn wir Sonntags durch die Felder gehn und über den Ähren weit und breit die blauen Schwalben sehn, dann fehlt uns nicht das bißchen Kleid, um so schön zu sein wie die Vögel sind nur Zeit wir wittern Gewitterwind, wir sind das Volk schon eine kleine Ewigkeit 044

Die Wolken ziehn hernieder,
Das Vöglein senkt sich gleich,
Gedanken gehn und Lieder
Fort bis ins Himmelreich.

Uns fehlt ja nichts, mein Weib, mein Kind, nur Zeit an der Gartentür im Kaitzbachtal als Dünste durch all das, was durch uns gedeiht, um so kühn zu sein, wie die Vögel sind, die Großstadt macht uns klein, ich sehe mit erstickter Sehnsucht durch tausend Menschen zur Sonne auf 039

Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Gedichte 1841
www.zeno.org

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Zwischen den Riesen der Kiefern und Eichen im Forst wie ein Zaubermeister im Kaitzbachtal ist zwischen diesen prahlenden Mauern nur ein verbauertes altes Männchen, laßt euch rühren, ihr Tausende, einst sah ich euch in sternklarer Winternacht zwischen den trüben Reihen der Gaslaternen wie einen ungeheuren Heerwurm den Ausweg aus eurer Drangsal suchen 053

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dumpfe Pochen gegen die Schwellen der Welt kündigt eine Ernte für ein Grab an

Im Jahr sechshundertfünfzehn verlor der Himmel endgültig seinen gewohnten Glanz, überließ die Erde einer bleiernen Schwere. Es war eine Ära in der das Mittaglicht fahl wie abgestorbenes Pergament wirkte und die Menschen verzweifelt den Atem anhielten. Der Staub der Gassen schien sich unter den Füßen in flüssiges Blei zu verwandeln während sich eine unsichtbare Bedrohung durch die sächsischen Täler fraß. Die Stille die in jenen Tagen über den Dörfern lastete war kein Zeichen von Frieden sondern die beklemmende Vorbotin einer Katastrophe die jeden Funken Lebensmut unter sich zu begraben drohte. In dieser unnatürlichen Dämmerung weit entfernt von jeglicher göttlicher Gewissheit beginnt eine Saga die das Verständnis von Gut und Böse auf eine harte Zerreißprobe stellt. Durch die nebelverhangenen Gassen zieht ein Gespann das jeden Glauben an eine gütige Ordnung tief erschüttert. Ein Wesen aus purem ätherischem Licht schreitet voran und führt einen hinkenden Henker mit einem knotigen schweren Knüppel direkt zu den Häusern der Ahnungslosen. Warum zeigt die strahlende Gnade dem finsteren Verderben den Weg? Es ist ein Rätsel das die Bewohner in nackte Panik versetzt. Wo die leuchtende Gestalt kurz verweilt da schlägt das personifizierte Sterben mit erbarmungsloser Wucht zu. Jedes harte Aufschlagen des Holzes gegen die Pforten bedeutet einen grausam geraubten Atemzug und eine für immer verwaiste Stube. Das Grauen reist auf den Schwingen dieser unheilvollen Allianz und lässt nichts als eisiges Schweigen und die Kälte des Todes zurück. Doch in der tiefsten Finsternis dort wo die Erde bereits vom Leid ganzer Generationen getränkt ist trifft ein einsamer Beobachter eine Entscheidung von ungeheurer Tragweite. Er greift nicht zur stählernen Waffe sondern besinnt sich auf die fast vergessene Macht der Hingabe. Während der Geist des Todes seine blutige Ernte einfährt gräbt dieser Mann seine zitternden Finger in die harte abweisende Erde um ein lebendiges Denkmal zu pflanzen. Es ist ein waghalsiges Spiel gegen den unerbittlichen Rhythmus des dunklen hölzernen Richters. Plötzlich geschieht das Unbegreifliche. Inmitten der schwärzesten Nacht entfaltet sich eine schneeweiße Blütenkrone deren Licht die Schatten für einen Moment zurückdrängt. Der süße Duft beginnt den Gestank der Verwesung zu verdrängen doch die Verwandlung der Seelen in den Adern des Holzes fordert einen Tribut den niemand vorhersehen konnte. Was bleibt von uns wenn die letzte Blüte fällt? Die Stille wartet gierig auf die Antwort. […] Mehr lesen >>>


Getarnter Frühlingswind, einfühlsame Liebesgrüße, ein dröhnender Windstoß

Rascheln zwischen den Mauern weckt die schlafende Seele eines vergessenen Ortes. In tiefer Melancholie der sächsischen Lande, wo der Nebel die Konturen der Wirklichkeit verwischt, liegt ein Dorf im Dämmerschlaf der Jahrzehnte. Die Luft dort ist schwer von den ungesagten Worten der Ahnen, und die Architektur aus rauem Sandstein scheint unter der Last einer unsichtbaren Geschichte zu ächzen. In diesem Setting, das zwischen historischer Starre und dem ersten, elektrisierenden Zittern eines nahenden Wandels schwankt, entfaltet sich eine Erzählung von unerwarteter Intensität. Es ist die Stunde, in der das Vertraute beginnt, eine fremde Maske aufzusetzen, und die Natur ihre passive Rolle als bloße Kulisse für immer ablegt. Das Mysterium beginnt mit einer Kreatur, deren Blick tiefer dringt als jeder menschliche Verstand. Dieses Wesen, geboren aus dem Zorn eines Gewitters, fungiert als stiller Mittler zwischen den Welten. Es ist kein Zufall, dass gerade jetzt ein Wind aus dem Westen aufzieht, der nicht nur Staub, sondern auch okkulte Botschaften in die Geister der Bewohner weht. Werden die Menschen die Zeichen erkennen, die in das Fell eines Tieres und die Risse alter Balken geschrieben sind? Die Spannung steigt, als die gewohnten Geräusche des Alltags, das ferne Läuten der Stadtglocken, das Knarren der Dielen, eine neue, fast prophetische Qualität annehmen. Es ist, als würde die gesamte Region den Atem anhalten, kurz bevor eine kollektive Erschütterung die Fundamente der Gemeinschaft neu ordnet. Die Wende vollzieht sich in der Dunkelheit der Archive und im Schweigen der Gärten. Plötzlich ist da dieser Schmerz, eine scharfe Erinnerung an das, was verloren ging, während die Welt draußen in Hektik erstarrte. Warum reagiert die Erde so heftig auf das leiseste Miauen an einem Fenster? Wichtige Highlights blitzen auf, wenn die Bewohner ihre Werkzeuge fallen lassen und eine radikale Form der Verbundenheit entdecken, die jenseits jeder Logik liegt. Die Geschichte steuert auf einen Punkt zu, an dem das Schicksal selbst zu weinen beginnt und die Tränen den Boden für eine Wiedergeburt bereiten, die ebenso heroisch wie zerbrechlich wirkt. Doch während der Sieg des Lichts zum Greifen nah scheint, bleibt eine Frage im Schatten verborgen. Was geschieht, wenn der Wächter seine Augen schließt und die Stille endgültig die Herrschaft übernimmt? […] Mehr lesen >>>


Brennendes Rot der Rosen hütet das Geheimnis von Stacheln, Dämmerung und Pracht im Zwielicht der Ewigkeit

Der Garten liegt in der ersten Morgensonne, eine schlafende Bestie, der Atem aus schwerem Moschus und feuchter Erde. Es ist ein Ort, an dem die Stille so greifbar ist, dass sie fast auf der Haut schmerzt. Überall lauern verschlossene Knospen, grüne Tresore, die ein Erbe aus Farben und Düften bewachen, das bald die gesamte Welt in Brand stecken wird. In diesem Setting aus scharfen Schatten und gleißendem Licht beginnt eine Reise, die weit über das bloße Betrachten von Flora hinausgeht. Es ist der Einstieg in ein Labyrinth, in dem die Natur die Regeln diktiert und jeder Schritt tiefer in das Herz eines lebendigen Kunstwerks führt. Die Atmosphäre schlägt jedoch jäh um, wenn das erste Blut fließt. Ein unachtsamer Griff offenbart die mörderische Architektur, die unter der samtigen Oberfläche verborgen liegt. Diese scharfen Dolche sind keine bloßen Verteidigungswaffen, sie sind die Grenze zwischen Bewunderung und existenzieller Erfahrung. Werden wir nur Zeuge der Pracht, oder sind wir bereit, den Schmerz als Eintrittskarte in eine tiefere Wahrheit zu akzeptieren? Die Luft vibriert plötzlich vor einer ätherischen Schwere, die alte Erinnerungen aus den tiefsten Winkeln des Bewusstseins nach oben spült. Es ist, als ob der Garten nicht nur den Raum, sondern auch die Zeit krümmt, um uns mit den Geistern vergangener Sommer zu konfrontieren. Inmitten der flirrenden Mittagshitze, wenn die Sonne die Farben fast bis zur Unkenntlichkeit verbrennt, tauchen Fragen auf, die das Fundament unserer Identität berühren. Was bleibt von uns übrig, wenn die Zeit wie Tau in der Morgensonne verdampft? Die Begegnung mit der Vergänglichkeit wird zu einem berauschenden Tanz am Abgrund. In der Tiefe, dort wo die Wurzeln im schwarzen Lehm nach Halt suchen, keimt eine Erkenntnis, die alles Bisherige in den Schatten stellt. Wenn der Glanz verblasst und die Blätter wie sterbende Sterne zu Boden segeln, öffnet sich eine Pforte, die zuvor unsichtbar war. Werden wir den Mut besitzen, hindurchzugehen, selbst wenn der Rückweg im Nebel des Vergessens versinkt? Das wahre Wunder wartet dort, wo das äußere Auge erblindet und das innere Licht zu leuchten beginnt. […] Mehr lesen >>>


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Die Stille am Dom zu Köln Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. […]
Das Echo des Schmerzes hat Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille […]
Jeder Regentropfen ist ein Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige […]

NET YOUR BUSINESS und Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Architektur des Basalts der Fingalshöhle

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Dann die Beschreibung Staffas. "Um zwölf Uhr etwa hatten wir Staffa erreicht. Man sieht beim Anfahren die ganze Architektur des Basalts und landet bei der […]

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Das erste Lied, das ich gesungen, um die Kritik war mir nicht gram, von meinen Lippen ist's geklungen so frisch, wie's mir vom Herzen kam. Ich reimte "sehnen" mit […]

NET YOUR BUSINESS und Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Zwei Bergkegel im Halbdunkel

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Da fiel es Cyrus Smith noch ein, im Halbdunkel die große ringförmige Abplattung, auf welcher der zweite Bergkegel ruhte, näher in Augenschein zu nehmen. Bevor er […]