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Dresden, Silvester. Ein unerschrockener Spaziergänger trotzt den warnenden Vorhersagen von Sturmböen und macht sich auf den Weg durch die Innere […] Mehr lesen
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Mehr lesenDresden ist eine Stadt offenkundiger Schönheit, doch ihre wahre Geschichte findet sich nicht in Reiseführern. Sie pulsiert in den Rissen des […] Mehr lesen
Mehr lesenDer Stadtlärm weicht, ein neuer Weg, der tiefen Geheimnissen und uralten vergangenen Tagen, tut sich auf. Am Rande der Stadt Dresden, wo der Asphalt […] Mehr lesen
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Hinaus, o Mensch, weit in die Welt,
Bangt dir das Herz in krankem Mut;
Nichts ist so trüb in Nacht gestellt,
Der Morgen leicht macht's wieder gut.
Quelle:
Joseph Freiherr von Eichendorff.
Wanderlieder
Gedichte 1841
www.zeno.org
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Das Hoftheater, Semperoper, ein herrlicher Renaissancebau, nach Sempers Entwurf von dessen Sohn Manfred mit einem Aufwande von mehr als 4 Millionen Mark ausgeführt, ist ein mehr lesen >>>
Hierauf befahl der Kaiser dem ersten Sekretär für seine Privatangelegenheiten, Ihrem Freunde, Redresal, seine Meinung ebenfalls auszusprechen. Dieser gehorchte und mehr lesen >>>
Ein eilender Orkan röhrt mit den Morgengrauen, die Bergesgipfel wurden eingeschneit vom Tau, das Tageslicht wird vom Gestöber blind. Die Einsiedler sollen, mehr lesen >>>
Er holte zwei oder drei Kalikodinger hervor und sagte, das seien die mittelalterlichen Rüstungen für Richard III. und den andern Burschen - dann mehr lesen >>>
Es war still. Nur sein eigener Atem und die Geräusche des Berges waren zu hören. So mochte er es. Plötzlich wehte ein Wind durch die mehr lesen >>>
Mit süßen Grillen sich ergötzen, Einwohner in Planeten setzen, eh man aus sichern Gründen schließt, daß Wein in den mehr lesen >>>
Olivenbäume am grauen Meer aus silberschimmernden Schatten her grüßt, von des scheidenden Tages Glut mehr lesen >>>
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Das Glück teilt seine Rosen aus, macht auch wohl mal ein Kränzlein draus, aus roten, die gleich mehr lesen >>>
Agha, du hast gesagt: Du liebst mich und seist mein Freund, und dennoch glaubst du, mehr lesen >>>
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Ein Berg taucht aus dem Nebel auf, mehr lesen >>>
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Dresden, Silvester. Ein unerschrockener Spaziergänger trotzt den warnenden Vorhersagen von Sturmböen und macht sich auf den Weg durch die Innere Neustadt in Dresden. Doch das erwartete Eis blieb aus, ersetzt durch eine unnatürliche, schwere Wärme, die an der Haut klebt wie ein schlechtes Gewissen. Über der barocken Ordnung der Neustadt hängt eine Vorahnung, kein Wintermärchen. Sie materialisiert sich in den leeren Bierdosen, die an Haltestellen metallene Todesmärsche tanzen, und in den Warnungen auf den Bildschirmen, die von einem Sturm mit einem viel zu sanften Namen künden. Dies ist die Kulisse für einen Gang, der kein Flanieren mehr ist, sondern ein Abtasten der eigenen Heimat auf Risse. Ein Protokoll des Verfalls und der falschen Fassaden. Der Weg führt durch eine Stadt, die sich als Doppelgängerin entlarvt. Laternen kämpfen mit archaischer Flamme gegen die elektrischen Kronen, die alles in kaltes Licht tauchen. Ein monumentaler, goldener Herrscher blickt von seinem Ross nicht mehr triumphierend, sondern mit der starren Wachsamkeit eines Gefangenen auf die Szenerie. Und mitten im Treiben steht ein Riesenrad still, ein erstarrtes Skelett gegen den fahlen Himmel - ein Sinnbild, das seine Bedeutung verloren hat. Wer achtet noch auf das Karussell, wenn der Boden selbst ins Wanken gerät? Die wahren Mysterien liegen im Detail: in der chirurgischen Präzision, mit der ein Brunnen seiner zweiundsiebzig Wasseradern beraubt wurde, ein Akt der Zerstörung ohne Wut, nur mit kalkulierter Leere. In den gleißenden Buchstaben des Stadtnamens, die Touristen anziehen wie Motten das Licht, während sich wenige Schritte entfernt die Wunden der Gemeinschaft auftun. Und vor allem in dem Gefühl, das mit jedem Schritt wächst: dass der kommende Sturm nicht das eigentliche Unwetter ist. Die eigentliche Störung ist bereits da, sie hat sich in den Asphalt gesickert, in das warme Bier, in die suchende Leere der Blicke. An diesem Abend wird nicht nur ein Jahr verabschiedet. Es wird etwas zurückgelassen, eine Spur, die am Morgen vielleicht schon von einem neuen, noch befremdlicheren Bild übermalt sein wird. Was bleibt, wenn die Feier vorbei und der letzte künstliche Lichtbaum erloschen ist? […] Mehr lesen >>>
Dresden ist eine Stadt offenkundiger Schönheit, doch ihre wahre Geschichte findet sich nicht in Reiseführern. Sie pulsiert in den Rissen des Bürgersteigs, haucht ihren Atem in Fenster alternder Gebäude und bewahrt ihre intimsten Geheimnisse entlang unsichtbarer Linien, die kein Amt je vermessen hat. Es gibt einen Stadtteil, der mehr ist als eine administrative Einheit - er ist eine Schwelle. Hier, wo der Große Garten seine grüne Stille wie einen Mantel ausbreitet, beginnt ein anderes Dresden. Ein Dresden der Echos. Wer sich von den ausgetretenen Pfaden löst und beginnt, diese unsichtbare Grenze zu umschreiten, begibt sich auf eine Expedition in die Tiefenschichten der urbanen Seele. Es ist eine Reise, für die man keine Karte braucht, sondern nur die Bereitschaft, genau hinzuhören. Denn die Steine hier sprechen. Sie flüstern von goldenen Figuren, die in einem Brunnen gefangen sind, und von einer Marmorgöttin, die ihrem Sohn die Flügel stutzt. Sie murmeln die alten Namen der Straßen, die unter neuen Schildern begraben liegen, als seien sie ein gefährliches Geheimnis. Ein monumentales, schlagendes Herz aus Glas in einem Tempel der Wissenschaft wird plötzlich zum Spiegel der eigenen Vergänglichkeit. Und in einer schmalen Gasse, die das Sonnenlicht zu grünem Dämmerlicht filtert, wird die Gegenwart durchlässig. Dort stolpert der aufmerksame Wanderer über die Geister einer versunkenen Welt: Das Klirren von Kristall, das Lachen in einem Salon, der Duft einer längst erloschenen Zigarre. Diese Resonanzen der Vergangenheit sind kein Zufall. Sie sind eine Antwort. Doch wem oder was antworten sie? Ist es nur die Einbildung eines empfindsamen Gemüts, oder öffnet die Stadt, wenn man ihr auf eine bestimmte Weise begegnet, tatsächlich ihre verborgenen Kammern? Was wartet in dem verlassenen Gebäude mit den blinden Fenstern, das noch immer nach altem Linoleum und Einsamkeit riecht? Und was geschieht, wenn man an einem Ort, der nur an bestimmten Tagen und zu bestimmten Stunden lebendig ist, genau in der Stille seiner Leere verharrt? Die größte Frage aber ist: Wer lauscht hier wem? Die Tour entlang dieser merkwürdigen Grenze ist kein harmloser Spaziergang. Sie ist ein Ritual der Aufmerksamkeit. Und jede gestellte Frage zieht ihre Antwort magnetisch an. Am Ende steht nicht eine Erkenntnis, sondern eine unumkehrbare Veränderung der Wahrnehmung. Man kann diese Schwelle, einmal überschritten, nicht mehr ungeschehen machen. Die Stadt vergisst Ihre Neugier nicht. Und irgendwann, vielleicht wenn Sie das nächste Mal an einer ganz gewöhnlichen Bushaltestelle stehen, werden Sie es spüren: Das Flüstern hört nicht mehr auf. Es wird lauter. Es wird zu einer Stimme, die direkt zu Ihnen spricht. Und Sie werden sich fragen müssen, ob Sie bereit sind zu antworten. […] Mehr lesen >>>
Der Stadtlärm weicht, ein neuer Weg, der tiefen Geheimnissen und uralten vergangenen Tagen, tut sich auf. Am Rande der Stadt Dresden, wo der Asphalt in Stille zerfällt, beginnt das Territorium des Erinnerns. Hier herrscht nicht mehr die Zeit der Uhren, sondern die Tiefenzeit des Bodens, die in unsichtbaren Adern pulsiert. Ein flacher, grauer Stein, aus dem Bett eines vergessenen Wasserlaufs geborgen, wird zum Kompass für eine Reise, die keine Karte verzeichnet. Er zieht seinen Finder hinein in das Labyrinth der feuchten Wiesen, dorthin, wo die Luft nach modernden Geheimnissen und altem Gras schmeckt. Dies ist kein gewöhnlicher Spaziergang; es ist eine Einberufung. Die Landschaft selbst ist der erste Charakter, ein vielstimmiges Wesen. Sie atmet durch den Maltengraben, einen Wasserlauf, der sich nur als dunkles Gleiten unter Blättern offenbart, ein stummer Zeuge. Er hinterlässt Narben in der Erde, tiefe Kerben von vergangenen Zornesausbrüchen, wenn er sich in einem silbernen, zerstörerischen Strom über Gärten und Höfe ergoss. Doch wer lauscht, hört mehr als Wasser: das Rascheln vergangener Befehle, den Befehl zur Zerstörung einer Brücke, die einst mächtige Handelsströme trug. Ein moosiger Steinsockel ist das einzige stumme Standbild dieser gewaltsamen politischen Entscheidung, die Dörfer für immer veränderte. Auf einem grasigen Hang, überwacht von kreisenden Bussarden, liegen die unsichtbaren Grundrisse der Macht. Das Rittergut Luga existiert nur noch als Geflecht aus Ansprüchen im Wind, ein Gespinst aus längst verwehten Namen wie von Ponickau oder von Haubitz. Doch der Boden speichert ihren eisernen Willen zur Ordnung, ihr Berechnen jeder Ernte. Spürbar wird eine andere Form von Besitz - nicht der, den man in Händen hält, sondern der, der einen umfängt und lenkt. Was bleibt von einem Zentrum, wenn alle Steine zerfallen sind? Vielleicht nur das Gefühl, beobachtet zu werden von leeren Augen der Geschichte. Das Ziel der Wanderung ist eine Abwesenheit. Der Lugturm, einst ein stolzer Aussichtsbalkon über der Welt, wurde dem Erdboden gleichgemacht. Doch auf der leeren Lichtung, umtost vom Wind, geschieht Seltsames. Menschen füllen das Vakuum mit ihrem Lachen, ihren Picknickdecken, ihren Projekten für einen Neubau. Der Turm existiert als lebendiges Phantom, genährt von kollektiver Sehnsucht. Ein alter Hüter des Ortes schenkt bitteren Kaffee und Geschichten von Konzerten im Nichts aus. Ist dies die wahre Metamorphose eines Ortes - nicht sein Verschwinden, sondern seine Verwandlung in eine Idee, die stärker ist als Stein? Die eigentliche Reise beginnt erst, als der Wanderer den Fundstein zurück in die Stadt trägt. Das Gewicht in der Tasche ist nun ein anderes; es ist das verdichtete Echo eines ganzen Tales. Jede Berührung des Steins kündet von den geologischen und historischen Schichten, die durchwandert wurden. Doch welches unerhörte Geheimnis hat der Maltengraben dem Stein anvertraut, das nun in einer Wohnung am Rande der Großstadt schlummert? Und wartet der Turm vielleicht nicht auf seinen Wiederaufbau, sondern darauf, dass jemand lernt, ihn auch ohne Mauerwerk […] Mehr lesen >>>
Bist du's denn wirklich? Sie riß mich an sich und preßte mich in ihre Arme, daß mir beinahe der Atem verging. Dann ergriff sie meine beiden Hände, und schüttelte […]
Das ist ganz natürlich, erklärte der Doctor. Die französischen Bauern haben beim ersten Erscheinen der Ballons auf dieselben geschossen, weil sie sie für Ungeheuer […]
Im tollen Wahn hatt ich dich einst verlassen, Ich wollte gehn die ganze Welt zu Ende, Und wollte sehn, ob ich die Liebe fände, Um liebevoll die Liebe zu umfassen. Die […]