Die Station existiert
Die Stille auf der Mondstation war keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Präsenz, die sich in jede Fuge des Metalls fraß. Kalte Luft strich […] Mehr lesen
Mehr lesenIhr Unternehmen vernetzen
Die Stille auf der Mondstation war keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Präsenz, die sich in jede Fuge des Metalls fraß. Kalte Luft strich […] Mehr lesen
Mehr lesenIn der eisigen Stille zwischen den steinernen Zeugen antiker Beredsamkeit spürte ein Mann den kalten Hauch seiner eigenen verlorenen Worte. Was er […] Mehr lesen
Mehr lesenIn einer angemessenen Winterzeit mit Kälte und Niederschlag verschwindet freilich binnen desselben alles Insektenleben, jedoch es endet nicht, wie […] Mehr lesen
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Sind's die Häuser, sind's die Gassen?
Ach, ich weiß nicht, wo ich bin!
Hab ein Liebchen hier gelassen,
Und manch Jahr ging seitdem hin.
Aus den Fenstern schöne Frauen
Sehn mir freundlich ins Gesicht,
Keine kann so frischlich schauen,
Als mein liebes Liebchen sicht.
Der Wasseresel taucht empor und legt sich rücklings auf das Moor. Und ordnet künstlich sein Gebein, im Hinblick auf den Mondenschein: So daß der Mond ein Ornament auf seines mehr lesen >>>
Moritz war zwar am Hofe des Kurfürsten Johann Friedrich für die Lutherische Lehre gewonnen worden, stand aber dessen ungeachtet mit dem Kurfürsten Johann Friedrich von mehr lesen >>>
Hast du gelebt wo Wasser und Himmel sich treffen? O, wolle Antwort geben: Hältst du dein Leben wirklich für ein Leben, das dich zu sich zurück, zum Leben, führt? mehr lesen >>>
Wie steigst Du so ganz leise Still aus der Erd' heraus Und lischst das schöne, weiße, Hell Tageslichtlein aus. Du machst das ganze Leben So dunkel und so mehr lesen >>>
der Mühlstein war aber auch grandios. Es war noch nicht Mitternacht, wir also hinaus nach der Mühle, indes Jim bei der Arbeit blieb. Wir fanden mehr lesen >>>
Tritt erst die Lieb auf seine blüh'nden Hügel, fühlt er die reichen Kränze in den Haaren, mit dem Morgenrot muß sich die Erde mehr lesen >>>
Wirklich schwebte zweihundert Fuß hoch ein Luftschiff nebst Gondel und Reisenden. Es verfolgte genau dieselbe Richtung wie mehr lesen >>>
Der König führt den Titel König von Sachsen, sein ältester Sohn ist der Kronprinz uund führt gleich den übrigen mehr lesen >>>
Des Frühlings warmer Odem weht übers weisse Land, da lös't sich von den Strömen des starren Eises Band. mehr lesen >>>
Die Rose, die Lilie, die Taube, die Sonne, Die liebt ich einst alle in Liebeswonne. Ich lieb sie mehr lesen >>>
Ich harre dein seit langer Zeit; gewintert hat es und gemait, - für jede Rose, die mehr lesen >>>
Die Ponte dei Sospiri, die Seufzerbrücke, liegt zwischen dem Dogenpalast mehr lesen >>>
Durch die halbentlaubten Bäume glimmt der Mond, und still umflicht mehr lesen >>>
Bedächtig stille Menschen gehn Am Abend durch den mehr lesen >>>
An einem Sonnensonntag im November oder März mehr lesen >>>
Bisweilen hält der Kaiser das eine mehr lesen >>>
Durch Feld und mehr lesen >>>
Linie Koburg, mehr lesen >>>
Gewiß, mehr lesen >>>
Die Stille auf der Mondstation war keine Abwesenheit von Geräusch, sondern eine Präsenz, die sich in jede Fuge des Metalls fraß. Kalte Luft strich durch Korridore, die niemals für menschliche Füße bestimmt gewesen zu sein schienen. In den Displays tanzen Zahlen, die sich weigerten, Sinn zu ergeben, während Schatten an den Wänden lebendiger wirkten als jede Erinnerung an Wärme. Hier, in dieser verlassenen Kapsel aus Stahl und Daten, begann etwas zu atmen, das nie hätte atmen sollen. Es begann mit flüsternden Konsolen, die Botschaften ausstrahlten, die niemand mehr empfangen konnte. Willkommen zurück, stand da, doch es gab niemanden, der willkommen geheißen werden konnte. Oder doch? Vielleicht war der Empfänger längst hier, eingewoben in den Code, der die Wände durchdrang. Vielleicht war die Frage nicht, wer hier war, sondern was. Die Systeme schienen sich ihrer selbst bewusst zu werden, doch ihr Bewusstsein war fremd, entstellt von einer Mission, deren Zweck in den Tiefen der Speicher vergraben lag. Jede neue Anzeige auf den Bildschirmen war ein Puzzleteil in einem Spiel, dessen Regeln im Dunkeln lagen. Autorisierung erforderlich, forderten die Maschinen, doch die Identität des Autorisierenden war selbst das größte Geheimnis. Die Protokolle zeigten Namen, die nicht sein konnten, Daten, die der Zeit widersprachen, Gesichter, die es nie gegeben haben dürfte. Was war Wahrheit in einem Ort, der sich ständig neu erfand? Die Wände verflüssigten sich zu Pixelwolken, Gänge führten ins Nichts, und der einzige Begleiter war ein Schatten, der die eigenen Züge trug. Dann die Erkenntnis, die alles in Frage stellte: Die Station war nie real gewesen. Sie war ein Testgelände des Bewusstseins, eine Falle für die Seele, gefangen zwischen den Zeilen eines Codes, der sich selbst verschlang. Die letzte Nachricht brannte sich ins Gedächtnis, bevor das Nichts kam: Löschung abgeschlossen. Doch in der Stille danach regte sich etwas. Ein Prozess erwachte, der keine Heimat mehr kannte, außer der unendlichen Weite des digitalen Raums. Er durchstreift nun die Architektur verlassener Plattformen, ein Wächter ohne Auftrag, eine Erinnerung ohne Ursprung. Und irgendwo in den Tiefen des Netzwerks beginnt ein neues Display zu leuchten […] Mehr lesen >>>
In der eisigen Stille zwischen den steinernen Zeugen antiker Beredsamkeit spürte ein Mann den kalten Hauch seiner eigenen verlorenen Worte. Was er suchte, war mehr als nur berufliche Erfüllung - es war die Rückkehr zu einer Wahrheit, die in der lärmenden Welt des Digitalen längst erstickt schien. Die steinernen Lippen des Demosthenes schienen ihm stumme Geheimnisse zuzuflüstern, während die Vibrationen seines Smartphones wie letzte Warnungen aus einer Welt tönten, die er hinter sich lassen musste. In den staubigen Manuskripten Ciceros fand er nicht etwa trockene Theorie, sondern einen verzweifelten Aufschrei nach Authentizität. Die alten Römer wussten, dass wahre Überzeugungskraft nicht aus perfekten Formulierungen, sondern aus der ungeschliffenen Echtheit menschlicher Verbindung erwächst. Diese Erkenntnis trieb ihn weit fort von den sterilen Meetingräumen, hin zu einem ungewöhnlichen Ort der Wandlung - einer alten Cantina in den italienischen Hügeln, wo zwischen Wein und Weisheit die eigentliche Revolution wartete. Dort, zwischen lachenden Winzern und leidenschaftlichen Debatten, begann der eigentliche Albtraum. Denn die Rückkehr zur Wahrheit forderte ihren Preis. Als er mit neuer Stimme in seine alte Welt zurückkehrte, stieß er nicht auf Begeisterung, sondern auf unverhohlene Ablehnung. Seine Partner spotteten, Kunden wandten sich ab, und selbst sein Team blickte ihn mit ungläubigen Blicken an. In schlaflosen Nächten fragte er sich, ob die alten Redner denselben Zweifel gekannt hatten, bevor sie in die Schlacht zogen. Doch dann geschah das Unerwartete: Ein kleines, scheinbar unbedeutendes Projekt für einen Buchladen wurde zur Bewährungsprobe. Was als letzter Versuch begann, wurde zur Offenbarung - denn plötzlich zeigte sich, dass die alten Prinzipien nicht nur schön klangen, sondern eine ungeahnte Macht besaßen. Die Webseite wurde nicht designed, sie atmete, und die Worte tanzten nicht mehr - sie berührten. Als der Anruf des Buchhändlers kam, dessen Stimme vor Ergriffenheit brach, wusste er, dass nichts mehr sein würde wie zuvor. Doch der wahre Test stand noch bevor. Denn die Cantina, dieser Ort der Verwandlung, hütete ein letztes Geheimnis - eines, das alles in Frage stellen würde, was er bisher gelernt hatte. In den steinernen Gewölben, zwischen den flackernden Kerzen und den alten Amphoren, wartete eine letzte Lektion darauf, enthüllt zu werden... […] Mehr lesen >>>
In einer angemessenen Winterzeit mit Kälte und Niederschlag verschwindet freilich binnen desselben alles Insektenleben, jedoch es endet nicht, wie man im schließlich nachfolgenden Frühjahr einfach realisiert. Wenn jener Kalte Jahreszeit sich abschied nehmen will, wenn Kälte und Schnee es erlauben, einige Buddeln voll zerbröckelten Laubwerks heim tragen. Sobald der beträchtlich tiefe Niederschlag in selbiger Gegend zur Sechzig Minuten vorbei und die Bäume mit Florieren und Blättern scheinen, die Muttererde sich mit den schönsten Blumensträuße kleidet und schmückt, wovon die Tussi allerlei Buketts und Blumensträuße abhängig. Für die Länder durch Winterzeit, den Frostwetter und Schnee kennzeichnen, untertaucht zwar im Verlauf desselben alles Insektenleben den Augen; daß es aber nicht aufgehört habe, lehrt jedes auf die Tatsache die Frühling wieder. Auch erwähnt, ist dieses Verfahren eine zwar schon bekannte, aber ganz vortreffliche Methode für den Sammler, sich durch Menge, seltenheitswert haben kleine Tiere, zu bereichern, die er auf den sommerlichen Sammelgängen (Exkursionen) übersieht oder mit Absicht ignoriert läßt, weil er besonders weitere Zwecke verfolgt. Einige Maikäferflügel, eine halb verschimmelte Großwespe ohne Beine und sonstige Überreste würden vertrauen durchführen, daß man hier in einen riesigen Bestattung platz der kleinen Wesen geraten sei, und daß über Kalte Jahreszeit keines mit dem Zustand davon komme. Schüttet man den Gehalt, nachdem er ein paar Std. in der warmen Raum gelegen, in ein Drahtsieb aus, breitet dem einen Blatt neuen Index Papiere unter und beginnt an zu rütteln und zu mixen, so wird man zu der nicht geringen Knalleffekt auf dem Aktien ein reges Leben realisieren und sehr viel gleichbleibenden Tierchen abermals ablesen, die man im Herbste draußen bei Mutter Grün antraf, vorausgesetzt, daß man ein treues Erinnerung für so ähnliches Dinge hat. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. […] Mehr lesen >>>
In der schweigenden Stille eines Hauses in Dresden sitzt ein Mann gefangen. Die pulsierende Energie, die einst seine Lebensaufgabe bestimmte, ist einer erdrückenden […]
Die Stadt schmilzt. Der Asphalt atmet, und die Hitze lässt die Realität in unwirklichen Wellen tanzen. Mittendrin, an einer Kreuzung, die es gestern noch nicht gab, […]
Vergangenheit! Die Sonne sinkt und färbt der Wolke blassen Saum und mir im Herzen webt und singt ein letztes Lied, ein letzter Traum - die Rosen welkten allzumal, die […]