Deutsche Frau das
Die Turnhalle roch nach Ringelnatz, Magnesiumstaub und vergessenen Gedichten. In der Ecke staubten Reckstangen vor sich hin, ein silbernes Armband […] Mehr lesen
Mehr lesenIhr Unternehmen vernetzen
Die Turnhalle roch nach Ringelnatz, Magnesiumstaub und vergessenen Gedichten. In der Ecke staubten Reckstangen vor sich hin, ein silbernes Armband […] Mehr lesen
Mehr lesenEin harmloser Klick, ein flüchtiger Gedanke und schon beginnt das Netz seine Fäden um dich zu spinnen. Du wolltest nur kurz etwas über Dresdner […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo, zu deinem Grab ist mir die Spur verloren. Doch aus der Veilchen frühem Duft umhaucht dein Wesen mich, - […] Mehr lesen
Mehr lesen
Nach Süden nun sich lenken
Die Vöglein allzumal,
Viel Wandrer lustig schwenken
Die Hüt im Morgenstrahl.
Das sind die Herrn Studenten,
Zum Tor hinaus es geht,
Auf ihren Instrumenten
Sie blasen zum Valet:
Ade in die Läng und Breite
O Prag, wir ziehn in die Weite:
Et habeat bonam pacem,
Qui sedet post fornacem!
Körperlos, ein Geisterleben, Frei jetzt möcht' ich und allein Über Berg' und Meere schweben, Cherub oder Dämon sein. Mit dem Sturz des Wasserfalles Jauchzt' ich Nacht und Abgrund zu: mehr lesen >>>
wollte, wäre er beinahe erschossen worden; doch ich erkannte ihn noch zur rechten Zeit. Er erzählte, daß man unterwegs auf euch geschossen hätte. Sein Pferd war gestreift mehr lesen >>>
Im Hirn spukt mir ein Märchen wunderfein, Und in dem Märchen klingt ein feines Lied, Und in dem Liede lebt und webt und blüht Ein wunderschönes zartes Mägdelein. mehr lesen >>>
Doch was sind schöne Zeiten, und wann ist schöne Zeit? - O sucht den Schatz der Freuden nicht in Vergangenheit! Nie waren Zeiten schöner, als ihr sie heut mehr lesen >>>
den Reporter, ob er Luft habe, mit in den Wald zu gehen, wo er und Harbert zu jagen versuchen wollten. In Berücksichtigung der augenblicklichen mehr lesen >>>
für alle, die ihre Daten nicht bereitwillig der NSA zur Verfügung stellen wollen. Bruce Schneier schreibt dazu im Guardian: How do you mehr lesen >>>
Ich erkannte das Fleisch verschiedener Tiere, konnte es aber nach dem Geschmack nicht unterscheiden. Mir wurden Keulen und mehr lesen >>>
Nicht Aufseher, sondern Beschützer, Chodih. Ich gebe einen Karuhja an deine Seite. Also einen Vorleser, einen mehr lesen >>>
An Gotha fielen die Ämter und Städte Altenburg, Ronneburg, Eisenberg, Kamburg, Leuchtenburg und mehr lesen >>>
Wirklich schritt er mehrere Meilen nach Westen vor, und fühlte sich schon sehr gekräftigt, als mehr lesen >>>
Der Firmenprovider für Selbstständige, Handwerk und Gewerbe in Dresden - Sachsen - mehr lesen >>>
Der Vogel möcht zum sonn'gen Süd, zu Gott des Menschen Seele fliehn - sie mehr lesen >>>
Du spannst so gern das manche Unbekannt, so heimlich denen der mehr lesen >>>
Lausitz - Lusatia, ein bis 1815 zu Sachsen, seitdem teils mehr lesen >>>
Morgens steh ich auf und frage: Kommt feins mehr lesen >>>
Die Stadt Dresden war alt, aber die mehr lesen >>>
Wir spielten Räuber, mehr lesen >>>
einem Xerxes, mehr lesen >>>
Hoch mehr lesen >>>
Die Turnhalle roch nach Ringelnatz, Magnesiumstaub und vergessenen Gedichten. In der Ecke staubten Reckstangen vor sich hin, ein silbernes Armband kicherte leise vor sich hin. Im trüben Neonlicht wirkten die Geräte wie Relikte einer fremden Religion, ihre Oberfläche glattgeschliffen von tausend Handflächen. Sie betrat den Raum mit jenem Lächeln, das Turnväter zum Weinen und Holzbalken zum Erröten bringt. Es war kein gewöhnlicher Schmuck. Die Gravuren auf dem Metall bildeten keine Muster, sondern sahen aus wie winzige, verbotene Gleichungen. Ihre Finger umschlossen den Barren mit einer Vertrautheit, die an Besitzergreifung grenzte. Ihr Armband klimperte wie lose Wechselgroschen, doch sobald sie die Stangen berührte, erstarrte der Klang zu metallischem Schweigen. Saltos schraubten sich wie verspielte Gedankenstrichpunkte in die Luft. Handstände hielten inne, um über den Sinn des Ganzen zu philosophieren. Und das Armband? Es zwinkerte den staunenden Matten zu, und seine Trägerin ignorierte die Gesetze der Schwerkraft ebenso frech wie einst Ringelnatz die Reimzwänge. Dann der Höhepunkt: Mit einem Ruck zog sie das Ding vom Handgelenk, die ganze Halle hielt den Atem an. Für fünf Sekunden (die nach Turnhallenlogik fünf Ewigkeiten waren) schwebte sie. Nicht wie ein Athlet. Sondern wie ein umgedrehter Satz aus einem Ringelnatz-Gedicht, der beschlossen hat, sich selbst zu interpretieren. Die Schwerkraft hatte vergessen, sie zu beanspruchen. Dann landete sie geräuschlos auf den Füßen, derweil das Armband sich unvermittelt dunkel verfärbte. Hatte es Blut gesaugt? Draußen begann es zu regnen. Tropfen prasselten gegen die hohen Fenster, zeichneten verzerrte Gesichter aufs Glas. Sie strich über das Armband, und etwas in dieser Geste verriet, dass dies kein Training war. Sie landete, die Holzbalken klatschten Beifall. Nachdem sie das Armband endlich abnahm, hinterließ es keinen bloßen Abdruck, sondern etwas, das wie eine frisch vernarbte Wunde aussah. Die Holzbalken knarrten warnend. Irgendwo fiel eine Sprunghilfe um, obwohl kein Luftzug wehte. Sie lächelte nur, dieses Lächeln, das weder Triumph noch Freude zeigte, sondern die souveräne Gewissheit einer Frau, die soeben eine Schwelle überschritten hat, von der andere nicht einmal wissen, dass sie existiert. Und dann reichte sie das Armband dir. Kalt. Viel zu schwer für seine Größe. In diesem Moment verstandst du, das war keine Einladung. Es war eine Prüfung. Die Griffe hinter dir begannen zu schwitzen. Oder läßt du das Armband davon rollen, auf die Suche gehen nach dem nächsten Träumer, der bereit ist, die Welt kopfüber zu sehen? […] Mehr lesen >>>
Ein harmloser Klick, ein flüchtiger Gedanke und schon beginnt das Netz seine Fäden um dich zu spinnen. Du wolltest nur kurz etwas über Dresdner Stadtgeschichte lesen, doch jetzt verfolgen dich Werbebanner, die dir orthopädische Einlagen aufdrängen. Deine Suche nach dem perfekten Chili-Schärfegrad? Ein paar Tage später hältst du eine 1,5-Liter-Flasche Carolina Reaper-Soße in der Hand und wartest darauf, ob dein Magen kapituliert. Irgendwo zwischen unsichtbaren Algorithmen und gnadenloser Datenanalyse bist du längst kein Nutzer mehr, sondern ein Experiment in einer Welt, die dich besser kennt als du selbst. Doch während das Netz unaufhörlich Daten verschlingt, gibt es einen Ort, an dem das Chaos noch greifbarer wird: Webdesign. Hier, wo Kreativität und Wahnsinn miteinander ringen, wächst jedes Projekt aus einer klaren Vision - bis der erste Kunde fragt: "Kann das Logo größer sein?" Ein unscheinbarer Wunsch, der sich mit jeder Revision in einen tosenden Orkan verwandelt. Farben werden angepasst, Typografien geändert, und während die einst perfekte Struktur in sich zusammenbricht, bleibt eine Frage: Wer hat hier eigentlich die Kontrolle? Und dann ist da noch die dunkle Kunst der Suchmaschinenoptimierung. SEO, wo Logik und Zufall eine wilde Affäre führen. Du analysierst Keywords, schraubst an Ladezeiten, setzt akribisch Metadaten - und Google verbannt dich dennoch auf Seite drei, während dein Konkurrent mit einem hastig zusammenkopierten Text triumphiert. Ist es schwarze Magie oder ein schlechter Scherz? Vielleicht beides. Warum macht man das alles? Weil es einen Moment gibt, in dem eine Website live geht und für einen Atemzug perfekt erscheint. In diesem Augenblick ist es das eigene kleine Monument in der digitalen Welt. Und dann klingelt das Telefon. Der Kunde fragt: Können wir das Logo doch noch mal ändern? Das Spiel beginnt von vorn. […] Mehr lesen >>>
Die Erde deckt dich zu, ich weiß nicht wo, zu deinem Grab ist mir die Spur verloren. Doch aus der Veilchen frühem Duft umhaucht dein Wesen mich, - aus jedem Kindesauge blickst du mich an - und lächelst dein Sonnenlächeln mir ins wunde Herz . . . Ins Paradies vertrieben. Alle wirklichen Schattenseiten des alten Deutschlands fielen aber eigenttümlicherweise nur dann ins Auge, wenn dadurch die innere Festigkeit der Nation Schaden erleiden mußte. Ja, in solchen Fällen wurden die unangenehmen Wahrheiten geradezu in die breite Masse hinausgeschrien, während man sonst viele Dinge lieber schamhaft verschwieg, ja zum Teil einfach ableugnete. Dies war der Fall, wenn es durch die offene Behandlung einer Frage vielleicht zu einer Besserung hätte kommen können. Dabei verstanden die maßgebenden Stellen der Regierung soviel wie nichts vom Werte und vom Wesen der Propaganda. Daß durch kluge und dauernde Anwendung der Propaganda einem Volke selbst der Himmel als Hölle vorgemacht werden kann und umgekehrt das elendeste Leben als Paradies, wußte nur der Jude, der auch dementsprechend handelte; der Deutsche, besser seine Regierung, besaß davon keine blasse Ahnung. Sonne, von Südosten her grüßen die blau umsäumten Berge der Sächsischen Schweiz, im Vordergrunde hebt sich malerisch die alte Bergveste Stolpen hervor. Nach Süden hin schweift der Blick hinaus zu dem langgestreckten Kamme des Erzgebirges. Auch überblickt man von hier aus das Städtchen Frauenstein mit seinem romantischen Schlosse. Nach Westen zu überschaut man zunächst im Vordergrunde die Stadt Radeberg, die weitausgedehnte Dresdner Heide und dahinter die Elbhöhen bei Dresden. Das Auge ein wenig nordwärts gewendet, überblickt man die Umgegend von Meißen, das Schloß Moritzburg mit seinen Zinnen und die Türme von Großenhain. Bei ganz heiterem Wetter und bei klarer Luft kann man sogar den Kolmberg bei Oschatz deutlich erkennen, der aus weiter, weiter Ferne grüßend herüberwinkt. Nach Norden hin schweift das Auge auf die waldreiche Umgebung von Königsbrück. Rechts davon erhebt sich, sehr deutlich hervortretend, der zweigipflige Keulen- oder Augustusberg, den man vom Eggersberge aus in anderthalbstündiger Wanderung bequem erreichen kann. Östlich treten die Höhen um Pulsnitz, Kamenz, Elstra und Bischofswerda hervor und gewähren einen reizenden Anblick, besonders Abends, wenn die Sonne zum Untergange sich neigt. […] Mehr lesen >>>
Die Gärten von Pillnitz sind eine perfekte Illusion. Jede Blüte steht in erhabener Ordnung, jede Fassade des Schlosses spiegelt die berechnete Harmonie einer […]
Es beginnt mit einem Geruch in der Luft, der nicht dort sein dürfte. Nicht in dieser sterilen Zelle aus Licht, nicht zwischen den perfekt kalibrierten […]
Das alte Haus am Rande der Stadt atmet mit dem Rhythmus der Jahreszeiten. Sein Gemäuer aus dunklen Backsteinen speichert die Wärme der Sommermonate und gibt sie nur […]